Wenig verlegen, aber mit Respekt und Herzblut Ein kleines Sommergespräch mit Klaus Altepost, Agent und Verleger

Der neu gegründete Verlag Agentur Altepost, der die Autorenvermittlung, Künstlervermarktung und Verlagsberatung der Agentur Altepost 2015 um ein weiteres Standbein ergänzt, stellte erst vor kurzem sein erstes eigenes Buchprojekt in Leer vor. Wir sprachen mit dem Verleger zu neuen Projekten, Lesern und seine Begeisterung für die Branche – er antwortete kurz aber knackig:

BuchMarkt: Ob überhaupt viele Menschen in dieser Sommerhitze etwas lesen wollen?

Klaus Altepost: Nur dann, wenn es kurz und knackig ist.

Sagen Sie uns einen Grund, warum ein Agent (noch) einen neuen Verlag gründet?

Weil die alten nicht alles richtig machen.

Was machen Sie anders?

Wir verlegen nur Bücher und Kalender, die wir auch selbst verschenken würden.

Gelingt das über ganze Programme?

Nein. Deshalb bringen wir auch nur einzelne, ausgewählte Projekte heraus.

Ein Beispiel für ein Buch?

Auf großen Wassern. Die Nordseebibel des Künstlers Hermann Buß. Rundum gelungen, ein fantastisches Buch. Nach 4 Wochen war die 1. Auflage ausverkauft.

Ein Beispiel für einen Kalender?

Religion & Literatur. Theologie-Kalender 2019. Anspruchsvoll, aber populär. Gerade erschienen, und spätestens im November wie jedes Jahr wieder vergriffen.

Ihre letzten zwei Antworten waren aber relativ lang.

Das ist die Begeisterung, da sprudeln die Worte nur so raus.

Kann man davon leben?

Nein. Wir beraten und vermitteln ja auch noch gute Autoren.

3 knackige Sätze zum Schluss?

Menschen lieben Geschichten. Jeder Mensch hat eine Geschichte. Jeder Mensch ist ein besonderer. Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte verdient.

Das waren aber 4 Sätze – einer zu viel.

Stimmt. Aber das erträgt die Wahrheit schon. Und die Hitze auch.

Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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