Im September erscheint Kursbuch 199 zum Thema "Intelligenzen" Call for Papers: Das Kursbuch sucht wieder NachwuchsautorInnen

Der erste Call for Papers, den die Kursbuch Kulturstiftung für das am 2. Juni erscheinende Kursbuch 198 Heimat gestartet hat, soll ein voller Erfolg gewesen sein, wie es in einer Mitteilung dazu heißt.  Daher sind auch für das darauffolgende Kursbuch 199 Intelligenzen wieder junge NachwuchswissenschaftlerInnen aufgerufen, eigene Textvorschläge einzureichen.

Die Kursbuch-Herausgeber Armin Nassehi und Peter Felixberger räumen ihnen in einer eigenen Rubrik einen Platz ein, um eigene Zugänge und Reflektionen zum Thema „Intelligenzen“ im entsprechenden Kursbuch zu veröffentlichen. Ziel des Kursbuchs 199 „Intelligenzen“ ist es – gerade vor den möglichen Horizonten, die die Entwicklung Künstlicher Intelligenzen aufspannt – unsere Konzepte von Wissen und Intelligenz auf den Prüfstand zu stellen und abzuklopfen, in welchem Verhältnis Wissen, Bildung, Erfahrung, Erleben, Vernunft und Ratio mit dem stehen, was wir heute Intelligenz nennen.

Die Form der Beiträge ist nachrangig – wichtig ist vor allem das gute Argument, die unerwartete Perspektive und ein innovativer Zugang zum Thema. Dabei ist es unerheblich, aus welcher Disziplin die Beiträge stammen. Damit steht der Beitragsaufruf ganz im Sinne der Perspektivendifferenz, der sich das Kursbuch seit seiner Wiederbelebung im Jahr 2012 verschrieben hat. Aus den Einsendungen wird ein Beitrag ausgewählt, der anschließend im Kursbuch abgedruckt und veröffentlicht wird.

Aus den über 60 Einsendungen, die im Rahmen des letzten Call for Papers in der Redaktion des Kursbuchs eingingen, wurde der Beitrag von Levi Israel Ufferfilge (31) ausgewählt. Der Doktorand am Institut für Jüdische Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Lehrer für Israelitische Religionslehre und Hebräisch am Jüdischen Gymnasium in München beschreibt in seinem Beitrag „Wenn ich dich vergäße, Jerusalem“ in Kursbuch 198, wie sich die Spannungen zwischen der jüdischen Diaspora und Israel darstellt und wirft damit die Frage nach einem jüdischen „Zuhause“ auf.

 

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