Sortimentsschwerpunkte Trotz des April-Dämpfers: Gesamt-Buchjahr weiter im Plus

Unterm Strich bleibt ein Plus: Hat das frühe Osterfest dazu beigetragen, die Umsatzkurve im März nach oben zu drücken, so schicken auch fehlende Festtage die Kurve im April wieder nach unten, obwohl dem April in diesem Jahr zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung standen. Das Gesamtjahr bleibt positiv: Nach den ersten vier Monaten liegt das Plus in den drei Vertriebswegen insgesamt bei 2,6 Prozent über dem Vorjahresumsatz.

Nach plus 11,9 Prozent im Vormonat schlossen die Vertriebswege Sortiment, Warenhaus und E-Commerce den April mit einem Minus von 5,4 Prozent ab. Der Blick allein auf den Sortimentsbuchhandel zeigt ein ähnliches Bild. Hier schlug im April im Barumsatz ein Minus von 7,2 Prozent zu Buche. Insgesamt bleibt jedoch auch das stationäre Geschäft in der bisherigen Jahresbilanz im positiven Bereich: Das erste Jahresdrittel wurde hier mit einem Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beschlossen. Das Rechnungsgeschäft des Sortimentsbuchhandels erzielte im April ein Plus von 14,5 Prozent.

Den größten Rückgang musste im vierten Monat des Jahres mit minus 14,8 Prozent die Editionsform Hörbuch hinnehmen, aber auch vor Taschenbuch und Hardcover standen negative Vorzeichen (minus 5,9 Prozent und minus 4,7 Prozent).

Insgesamt wies die Hälfte aller Warengruppen ein mehr oder weniger deutliches Minus auf. Den größten Rückgang hatte das Kinder- und Jugendbuch mit minus 22,9 Prozent zu verkraften. Auch die Belletristik verlor gegenüber dem Vorjahres-April 6,9 Prozent an Umsatz. Außerdem mussten zwei weitere Warengruppen – wenn auch kleinere – Einbußen hinnehmen: Das Sachbuch verzeichnete minus 1,0 Prozent, Reisebücher minus 0,2 Prozent.

Allen übrigen Warengruppen gelang im April ein positives Ergebnis: Dies betraf neben Ratgebern mit plus 5,6 Prozent auch die drei Wissenschaften: Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft schloss mit plus 7,9 Prozent, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik mit plus 7,3 Prozent und Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik mit plus 2,2 Prozent.

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