Sortimentsschwerpunkte Spätsommer ohne Hoch: August-Umsätze brechen ein

Im August stehen die Zeichen – anders als noch im Juli – nun nicht mehr auf Plus: Die Umsätze in den Vertriebswegen stationäres Sortiment, Bahnhofsbuchhandel, Warenhaus und E-Commerce liegen zusammen genommen 1,8 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Kumuliert über das bisherige Jahr liegt das Minus damit aktuell bei 3,0 Prozent.

Dies zeigt der Branchen-Monitor BUCH, der auf den von GfK Entertainment im „Handelspanel Buch“ erhobenen Daten basiert.

Der Blick ausschließlich auf den Sortimentsbuchhandel zeigt erneut ein besseres Ergebnis: Dieser bleibt mit plus 0,1 Prozent (Barverkauf) im August stabil und das, obwohl ihm in diesem Jahr ein Verkaufstag weniger zur Verfügung stand. Kumuliert liegt das Jahr im Sortiment nun bei minus 1,8 Prozent. Das Rechnungsgeschäft erzielte im August ein Minus von 15,5 Prozent.

Auf alle vier Vertriebswege bezogen mussten im achten Jahresmonat vor allem Taschenbücher Rückschläge einstecken: Dieses Format machte 5,2 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresmonat. Auch Hörbücher blieben 2,1 Prozent hinter dem Ergebnis zurück. Hardcover hielten sich mit einem leichten Minus von 0,2 Prozent hingegen relativ stabil. Im Juli hatte bei den beiden Letztgenannten noch ein Plus von 2,8 bzw. 3,4 Prozent gestanden.

Auch die Warengruppen wiesen im Vergleich zum Vorjahresmonat nun mehrheitlich negative Umsätze auf. Das größte Minus stand bei Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik (minus 10,5 Prozent), gefolgt von Sozialwissenschaften, Recht, Wirtschaft (minus 8,4 Prozent) und Belletristik (minus 4,2 Prozent). Auch Geisteswissenschaften, Kunst, Musik und Sachbücher blieben hinter den Umsätzen des Vorjahres-Augusts zurück (minus 3,8 Prozent bzw. minus 2,0 Prozent).

Gut lief der August erneut für die Warengruppen Reise (plus 2,5 Prozent), Ratgeber (plus 1,9 Prozent) und Kinder- und Jugendbuch (plus 1,6 Prozent). Reise- und Ratgeberbücher sind es auch, die zusammen mit Geisteswissenschaften, Kunst, Musik und Sachbüchern auf ein bisher positives Jahresergebnis schauen können.

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