Sortimentsschwerpunkte Branchenmonitor Buch meldet: Die Umsatz-Delle wird im Juni kleiner

Die Juni-Umsätze bewegen sich in den Vertriebswegen Sortimentsbuchhandel, E-Commerce und Warenhäuser mit minus 0,9 Prozent nur noch leicht unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai hatte hier noch ein Minus von 6,1 Prozent gestanden. Allerdings hatte der Juni 2012 auch zwei Verkaufstage mehr zur Verfügung als der Vorjahresmonat. Im Gesamtjahr ergibt sich für die drei Vertriebswege damit ein kumuliertes Umsatzminus von 2,6 Prozent.

Auch im Sortimentsbuchhandel fiel das Minus mit 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat niedriger aus als noch im Mai (minus 8,1 Prozent). Das Rechnungsgeschäft schaffte es im Juni sogar -zum ersten Mal in diesem Jahr- mit plus 0,2 Prozent in den positiven Bereich.

Sowohl Hörbücher als auch Hardcover-Ausgaben verließen im Juni in den drei Vertriebswegen mit plus 3,4 bzw. plus 0,4 Prozent die negative Zone. Im Mai standen hier noch Minuszeichen (minus 6,3 Prozent / minus 5,7 Prozent). Taschenbücher blieben zwar weiterhin jenseits der Null-Marke, verkleinerten ihr Minus jedoch von 7,2 Prozent im Mai auf aktuell minus 4,2 Prozent.

Auch sechs der insgesamt acht Warengruppen schafften es in den Plusbereich. Das größte Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat stand mit 4,8 Prozent bei Geisteswissenschaften, Kunst, Musik (Mai minus 11,2 Prozent), gefolgt von Sozialwissenschaft, Recht, Wirtschaft mit plus 3,7 Prozent (minus 14,9 Prozent) und Ratgebern mit plus 3,6 Prozent (minus 7,2 Prozent). Einen etwas geringeren Zuwachs gab es zudem mit 1,8 Prozent in der Warengruppe Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik (minus 12,1 Prozent), mit 1,1 Prozent bei den Kinder- und Jugendbüchern (minus 4,1 Prozent) und mit 1,0 Prozent bei den Sachbüchern (minus 2,7 Prozent).

Während diese sechs Warengruppen ihre Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat vergrößern konnten, wurde die Belletristik in diesem Monat erneut von einem negativen Vorzeichen begleitet. Die Umsätze in dieser Warengruppe gingen um 4,5 Prozent zurück. Damit war das Minus immerhin niedriger als noch im Mai (minus 5,9 Prozent). Lediglich die Warengruppe Reise musste ein größeres Minus als im Vormonat und im Vorjahresmonat hinnehmen. Hier schlugen minus 3,0 Prozent zu Buche (minus 2,6 Prozent).

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