DREI FRAGEN AN: Sandra Kreft zur ZEIT Klassik-Edition

Hervorragende Zwischenbilanz für die ZEIT Klassik-Edition: Von der im Oktober 2006 gestarteten 20-bändigen Sammelreihe wurden bislang deutlich über 800.000 Bücher mit CD verkauft. Die gesamte Edition wurde 40.000mal abgesetzt. Für den ZEIT Verlag bedeutet das bis dato einen Umsatz von rund 5,5 Mio. Euro. buchmarkt.de sprach mit Sandra Kreft, Leiterin Magazine und Nebengeschäfte.

buchmarkt.de: Der Markt ertrinkt in Sondereditionen. Wie erklären Sie den phänomenalen Erfolg Ihrer Klassik-Edition?
Sandra Kreft: Klassische Musik ist ein wichtiges Interessensfeld unserer Leser, die die Kompetenz der ZEIT auf diesem Gebiet schätzen. Das hat uns unsere Marktforschung, die wir im Vorfelde gemacht haben, bestätigt. Hinzu kommt, dass wir eine Renaissance der klassischen Musik beobachtet haben, das Interesse auch bei jüngeren Zielgruppen an diesem Genre ist groß. Das bestätigen Entwicklungen wie die Yellow Lounge oder die erfolgreichen Young Euro Classics. Wir beobachten den Markt genau und reagieren auf diese neuen Trends. Gleichzeitig setzen wir auf hohe Qualität in Optik und Inhalt.
Für die Klassik-Edition haben wir eine eigene Editions-Redaktion unter Leitung von Volker Hagedorn gebildet. Diese Redaktion hat für jeden Interpreten und jedes Buch exklusive Biographien und Werkbeschreibungen geschrieben, ergänzt durch die besten Artikel aus der ZEIT. Durch diesen Anspruch haben wir uns deutlich von Wettbewerbern abgesetzt.

Kann man spezifizieren, inwieweit der Buchhandel an diesem Erfolg beteiligt ist?
Buchhandelspartner spielen für uns bei allen Editionen eine wichtige Rolle. Im Falle der ZEIT Klassik-Edition hat der Metzler Verlag intensiv mit dem Buchhandel zusammen gearbeitet. In der Zukunft werden auch wir noch stärker und enger mit den Sortimentern zusammenarbeiten.

Ist dieser Erfolg Ansporn für eine weitere Edition?
Wir werden in 2007 mit Sicherheit eine oder zwei weitere Editionen herausbringen, mit demselben hohen Anspruch wie an bisher erschienene Reihen.

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