Die monatliche Sachbuch-Bestenliste für Die Welt, WDR 5, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 Das sind die besten zehn Sachbücher im September:

Hier die monatliche Sachbuch-Bestenliste, die eine Jury jeden Monat für Die Welt, WDR 5, Neue Zürcher Zeitung und ORF-Radio Österreich 1 erstellt:

  1.  David Christian:  Big History. Die Geschichte der Welt – Vom Urknall bis zur Zukunft der Menschheit. Übersetzt von Hainer Kober (Carl Hanser Verlag)
  2. Norbert Sachser: Der Mensch im Tier. Warum Tiere und im Denken, Fühlen und Verhalten oft so ähnlich sind, (Rowohlt Verlag)
  3. Jens Hacke:Existenzkrise der Demokratie. Zur politischen Theorie des Liberalismus in der Zwischenkriegszeit, (Suhrkamp)
  4. Hannelore Schlaffer:Rüpel und Rebell. Die Erfolgsgeschichte des Intellektuellen, (zu Klampen Verlag)
  5. Niall Ferguson:Türme und Plätze. Netzwerke, Hierarchien und  der Kampf um die globale Macht. Übersetzt von Helmut Reuter, (Propyläen Verlag)
  6. Helwig Schmidt-Glintzer: Chinas leere Mitte. Die Identität Chinas und die globale Moderne, (Verlag Matthes & Seitz) (Fröhliche Wissenschaft, Bd. 138)
  7. Dorlis Blume, Christiana Brennecke, Ursula Breymayer, Thomas Eisentraut (Hg.):Europa und das Meer, (Hirmer Verlag)

8.-9.  Stephan Schulmeister:Der Weg zur Prosperität, (ecowin Verlag)

William T. Vollman:Arme Leute. Reportage. Übersetzt von Robin Detje, (Suhrkamp Verlag)

  1. Jaron Lanier:Zehn Gründe, warum du deine Social Media Accounts sofort löschen musst. Übersetzt von Karsten Petersen und Martin Bayer, (Verlag Hoffmann & Campe)

 

Besondere Empfehlung des Monats September: Prof. Dr. Rebecca Habermas (Georg-August Universität Göttingen): Mary Beard, Frauen und Macht. Ein Manifest. Übersetzt von Ursula Blank-Sangmeister, (S. Fischer Verlag), 112 Seiten, € 12,00

 

Angefangen von Homers Odyssee, über Caravaggios Darstellungen der geköpften Medusa  bis zu Trump Tweets, skizziert Mary Beard auf wenigen Seiten eine neue Geschichte der Redefreiheit: Über 2000 Jahre, in denen Frauen das Rederecht abgesprochen und die männliche Stimme mit Autorität versehen wurde. So faszinierend die historischen Beispiele auch sind, zu einem kraftvollen und doch gleichzeitig skeptischen Manifest wird „Frauen und Macht“ durch die aktuellen Bezüge, die deutlich machen, wie machtvoll diese Geschichte bis heute ist. (Rebekka Habermas)

 

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Kirstin Breitenfellner, Falter (Wien); Peter Ehmer, WDR 5; Dr. Eike Gebhardt; Daniel Haufler, Berlin; Prof. Jochen Hörisch, Universität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Elisabeth Kiderlen; Jörg-Dieter Kogel; Prof. Dr. Ludger Lütkehaus; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Uni Stuttgart; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, Telepolis; Dr. Frank Schubert, Spektrum der Wissenschaft; Norbert Seitz; Prof. Dr. Joachim Treusch, Jacobs-University, Bremen; Dr. Andreas Wang; Michael Wiederstein, Schweizer Monat; Prof. Dr. Harro Zimmermann; Stefan Zweifel, Schweiz

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