Cuno Götz von Olenhusen (60)

Cuno Götz von Olenhusen

Cuno Götz von Olenhusen wird heute 60 Jahre alt. Sein Onkel, Prof. Dr. jur. Albrecht Götz von Olenhusen, gratuliert dem Hannecke-Chef zum runden Geburtstag:

Er gilt allenhalben – sogar bei seinen nahen Angehörigen – als liebenswürdig, mit Charme und Witz begabt, als klug und tüchtig und was sonst auch immer öffentlich an wahren guten Charaktereigenschaften verbreitet wird. Er kann also (wie das jemand mal gesagt hat – von einem ganz anderen, nämlich verabscheuungswürdigen Mitmenschen, der kleine Kinder und Hunde hasst) nicht ganz schlecht sein. Ganz im Gegenteil: Mein Lieblingsneffe Cuno Götz von Olenhusen (ich habe nur Lieblingsneffen – vier an der Zahl, allesamt Zierden aller Art und Güte in den Augen der Allgemeinheit und von ihrem Müttern zu Recht vergöttert und angebetet) zählt zu den genialen Kommunikatoren und ist auch sonst ein Ausbund an Tugend, Trinkfestigkeit und Tüchtigkeit.

Nicht umsonst hat er das illustre Göttinger Max-Planck-Gymnasium besucht (wie ich selbst und sein älterer Bruder Peter – stets zur Freude des Mathematiklehrers Dr. G, der daher zweimal ausrief: „Ach du liebe Zeit! Schon wieder und noch so einer!“). Cuno wurde dann als Industriekaufmann in den USA ein eingefleischter Fan für Tiefgekühltes, danach Geschäftsführer eines solcherart betriebenen deutschen Unternehmens und 2008 – nach einigen knapp bemessenen Lehrjahren nach der erfolgreichen Funktion als Geschäftsführer – Inhaber und Chef der allseits bekannten Firma Hannecke, als ein, wie er das in aller Bescheidenheit nennt, „Herrscher über alle Spinner der Medien“ – mit veritablen Plastikbehältern für Bücher, Zeitschriften, Zeitungen und andere Präsentationsprodukte mit ihren Inhalten vom antiquarischen Paläolithikum bis hin zum modernsten Schnick-Schnack, den man bekanntlich allüberall dringend braucht. Er verschmäht auch Multimedia, Internet und sonstig Futuristisches keineswegs und ist gern gesehener Gast auf in- und ausländischen Märkten.

Manch günstige Sozialisationsbedingungen säumten seinen Weg. Während sein älterer Bruder im zarten Alter von gerade mal 14 Jahren seinen Onkel Liederjahn besuchen und sich dort so richtig ausleben durfte, bewogen solche natürlich fragwürdigen Ergebnisse dieser pädagogischen Experimente die treusorgende Mamá zu dem harschen Apodiktum: „Der Cuno darf da erst hin zu Besuch, wenn er moralisch etwas gefestigter ist!“ So geschah es. Zu meinem Leidwesen blieb er damit zunächst in merkwürdiger Abstinenz, sozusagen in einer Art negativem Nepotismus gegenüber seinem getreuen Oheim, erst mal etwas auf heilsame Distanz.

Cuno liefert und schätzt nicht nur Präsentationsbehälter, sehr durchsichtig, praktisch, überall verwendbar, aus elegant geformtem Plastikmaterial und mit feinem Design, sondern auch deren preiswerte Inhalte. Schließlich nennt er doch eine ansehnliche literarische, historische und fachliche Bibliothek sein Eigen. Er kennt und verfolgt die literarischen, wissenschaftlichen und fachkundlichen Höhen von Kant bis Schopenhauer, über Handel und Wirtschaft, über Parkinsons Gesetze bis hin zu Lehrwerken von Dieter Hildebrandt, Gerhard Polt, den Biermösl Blosn und anderes Gelichter, dazu auch klassische und schräge Musik. Und last but not least: Er ist seinen vier Kindern und seinem Onkel ein (vor allem letzterem) im treuen Familienkreise stets rühmend vorgehaltenes, glänzendes und beneidenswertes Vorbild an Fleiß, Tugend, Beredsamkeit und liberaler Toleranz.
Auch wenn er neulich bei einem anderen Anlass eine längere sykophantische Laudatio auf den Unterzeichner gehalten hat, bringt dieser doch die Objektivität auf, von einem ähnlichen Racheakt hier höflichen Abstand zu nehmen. Er gratuliert dem Jubilar von Herzen – und gelb vor Neid.

Wer auch gratulieren möchte: cu.gvo@hannecke.de

Möchten auch Sie jemandem aus Ihrer Buchhandlung/Ihrem Verlag zum „Runden Geburtstag“ gratulieren? Dann mailen Sie uns einen kleinen Text und ein Foto des Jubilars/der Jubilarin: redaktion@buchmarkt.de, Stichwort: Runde Geburtstage}

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