Tom Sharpe

Spätestens seit „Puppenmord“, das 1976 erschien, gilt Tom Sharpe als einer der wichtigsten angelsächsischen Autoren. Wie sein Verlag Goldmann eben mitteilt ist der “Meister des skurrilen Humors” heute im Alter von 85 Jahren in seiner Wahlheimat Spanien gestorben.

Seine Romane um Henry Wilt, den desillusionierten, vom Alltag gebeutelten Berufsschullehrer, sind mittlerweile Klassiker. Mit eleganter Leichtigkeit und schwarzem Humor erzählte Sharpe von den Widrigkeiten und der Bösartigkeit seiner Zeitgenossen, die dem biederen Durchschnittsloser Henry das Leben zur Hölle machten. Ein Millionenpublikum weltweit liebte und liebt Henry, dessen Abenteuer später für Kino und Fernsehen verfilmt wurden.

Tom Sharpe, geboren 1928 in England, studierte in Cambridge und arbeitete als Buchhalter, Sozialarbeiter und Fotograf in Südafrika, wo er sich gegen die Apartheid einsetzte, bis er das Land verlassen musste. Später lebte er in Cambridge und Spanien, nach dem ersten größeren Erfolg als freier Schriftsteller.

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