Günter Olzog

Günter Olzog

Der am 15 Februar 1919 geborene Verleger Dr. jur. Günter Olzog ist tot. Er starb am 14. Mai in München.

Die Geschichte des Verlags begann mit einer kleinen Schrift von den “Bürgerlichen Freiheiten” im Jahre 1949, dem Gründungsjahr der Bundesrepublik. Unter dem Namen Isar Verlag” trat ein Verlag an, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, objektiv und kritisch zu informieren.

1960 wurde der Verlag in Olzog Verlag umbenannt, Günter Olzog war Gesellschafter und alleiniger Geschäftsführer bis 1985. 1987 verkaufte er das Unternehmen an den verlag moderne Industrie.

Olzog hatte zahlreiche Ehrenämter im Börsenverein: von 1961 – 65 war er Mitglied der Prüfungskommission der Buchhändler-Gehilfenprüfung, 1962 – 65 Mitglied des Vorstands (stellvertretender Schatzmeister), 1961 – 70 Abgeordneter zur Abgeordnetenversammlung, 1966 – 68 Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes (1. Amtszeit), 968 – 70 Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes (Wiederwahl), 1970 Mitglied der Tarifkommission, 1973 – 84 Mitglied des Wahl- und Schlichtungsausschusses.

Für seine Verdienste erhielt er u.a. 1969 den Bayerischer Verdienstorden und 1987 das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse vom Bayerischen Kultusminister

1960 war Günter Olzog Mitbegründer der Münchner Bücherschau.

Das Programm des Olzog Verlages umfasst gegenwärtig ca. 200 lieferbare Titel im Bereich Politik, Gesellschaft, Zeitgeschichte, Erwachsenenbildung und Coaching-Service, bei 20 bis 30 Neuerscheinungen im Jahr.

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