an: Vito von Eichborn zum Verkauf des Europa Verlags

So sind nun die neuen Eigentumsverhältnisse im Hamburger Europa Verlag: 49% hält Verleger Vito von Eichborn (Foto), 51% Arne Teutsch. In Schieflage war Europa durch die Insolvenz der „Mutter“, Senator Entertainment, geraten. Heute vormittag konnten wir nun exklusiv melden, [mehr…], dass die Zukunft des Verlags gesichert ist. Im Laufe des Tages wird noch eine Presseerklärung erwartet. BuchMarkt sprach vorab mit Verleger Vito von Eichborn.

BuchMarkt: Wie soll es jetzt – programmatisch – bei Europa weitergehen?
Vito von Eichborn: Europa ist ein klassischer Publikumsverlag mit den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Das wird er auch bleiben. Im Herbst kommt – geplant sind im Startprogramm rund 12 Bände – eine neue Humor- und Geschenkbuchreihe unter dem Label Mosquito. Also eine spanische Fliege gewissermaßen.

Wie wird die Verbindung mit Arne Teutsch funktionieren, und wie finden Sie sich wieder in einem Verlagskonglomerat, das bisher nur aus Kinderbuchverlagen besteht?
Arne Teutsch ist der kaufmännische, ich bin der verlegerische Geschäftsführer. Insofern arbeiten wir beide paritätisch auf unseren angestammten Gebieten. Und in einem „Kinderbuchkonzern“ ansässig zu sein – wo ist das Problem? Synergien entstehen in der Verwaltung von Verlagen und bei der Herstellung von Büchern, und ich denke, dass wir als Europa da auf eine gute Logistik zurückgreifen können.

Kommen personelle Veränderungen auf den Verlag zu?
Nein, wir sind in den letzten Monaten geschrumpft; so, wie Europa jetzt aufgestellt ist, soll er bleiben.

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