Der andere Fragebogen Wie war Ihr Jahr, Helge Malchow?

Seit dem 6. Dezember 2018 (Nikolaustag) fragen wir wieder bis zum 6. Januar 2019 (Heilige Drei Könige) in der Buchbranche herum: „Wie war Ihr Jahr?“. Heute beantwortet Helge Malchow (seit gestern nicht mehr Verleger von Kiepenheuer & Witsch) unseren “anderen” Fragebogen:

Helge Malchow Die “Krise des Buchhandels. Gab es schon immer”.(c) Melanie Grande

 

Welcher Tag war Ihr schönster im letzten Jahr

Die Ausstrahlung des Dokumentarfilms „Kulenkampffs Schuhe“ von Regina Schilling in der ARD am 08. August.

Worüber haben Sie sich 2018 am meisten geärgert?

Über einige verpeilte Medien, die nicht in der Lage waren, den großartigen Bestseller „UDO“ von Udo Lindenberg und Thomas Hüetlin zu würdigen.

Was war 2018 Ihr schönster Erfolg?

Es gab so viele schönste Erfolge, dass ich nicht hierarchisieren kann.

Und Ihr traurigster Misserfolg war…?

Diese Erfolge nicht genügend zu genießen.

Ihre schönste Buchhandlung/Ihr liebster Verlag im Jahr 2018?

Wie immer Klaus Bittner. Und Rowohlt wegen der wichtigen Anti-Trump-Bücher.

Von welchem Thema wollen Sie (warum) in diesem Jahr nichts mehr lesen?

Krise des Buchhandels. Gab es schon immer.

Und über welches Thema wollen Sie mehr lesen?

Ob Sie es glauben oder nicht: über den globalen Klimawandel und seine Auswirkungen.

Welchen Fehler aus dem letzten Jahr möchten Sie in diesem Jahr vermeiden?

Wenn ich schon beruflich in schönen Gegenden oder Städten bin, bin ich am nächsten Tag schon wieder weg. Irrsinn!

Und welchen Fehler werden Sie trotzdem wiederholen?

Sportprogramm nicht einhalten.

Welches Buch hat Ihnen in 2018 besonders viel Freude gemacht?

Das neue Album von Element of Crime.

Welches wird Ihr wichtigstes Buch in diesem Jahr?

Deniz Yücels „Agent-Terrorist“.

Von wem würden Sie auch gern mal  die Antworten auf diesen Fragebogen lesen?

Herbert Grönemeyer

Und welche Frage, die wir nicht gestellt haben,  hätten Sie gern beantwortet?

Wann haben Sie in diesem Jahr am lautesten gelacht?

Hier können Sie dies nun tun:

Bei der Dankesrede von Joachim Meyerhoff nach dem Erhalt des Jonathan-Swift-Literatur-Preises für Satire und Humor im November in Zürich.

Gestern antwortete Wolfgang Hölker, morgen antwortet Jürgen Kron.

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