Wie war Ihr Jahr, Alexandra Borisch?

Alexandra Borisch

Seit dem 06. Dezember (Nikolaustag) bis morgen (Heilige Drei Könige) fragen wir wieder in der Buchbranche herum: „Wie war Ihr Jahr?“. Heute beantwortet Alexandra Borisch, Programmleiterin für Kinder- und Jugendbuch bei Herder, unseren „anderen Fragebogen“.

1

Welcher Tag war Ihr schönster im letzten Jahr?
Das Jahr hatte sehr viele schöne Tage, weil ich mit einem ganz tollen Team, in einem sehr schönen Büro etwas Neues beginnen durfte, was ich jeden Tag sehr genossen habe…

2

Worüber haben Sie sich 2012 am meisten geärgert?
Dass die Sorge um die Umsätze und die Veränderungen vor denen unsere Branche steht, so viel lähmt und blockiert. Natürlich sind die Zeiten nicht einfach und die Sorgen berechtigt, aber gerade dann ist es umso wichtiger, dass man seine Energien darauf konzentriert, wie man die veränderten Bedingungen positiv gestalten kann.

3

Was war 2012 Ihr schönster Erfolg?
Dass es uns in dieser kurzen Zeit, die wir jetzt als Team in München zusammen sind, gelungen ist, einen für KeRLE neuen Programmauftritt zu gestalten, der zeigt, in welche Richtung das Programm in Zukunft gehen soll.

4

Und Ihr traurigster Misserfolg war…?
Dass unser Bilderbuch „Brummbär und Motte“ nicht so funktioniert hat, wie wir uns das gewünscht haben, denn ich mag sowohl die Geschichte als auch die Illustrationen sehr gerne.

5

Ihre schönste Buchhandlung/Ihr liebster Verlag im letzten Jahr?
Ich finde natürlich immer die Buchhandlung gerade am schönsten, in der die meisten Titel unseres Verlages optimal prästentiert sind ;-).

6

Von welchem Thema wollen Sie (warum) im neuen Jahr nichts mehr lesen?
Über Angst vor den Herausforderungen. Es wird sich sicher vieles ändern für unsere Branche, aber das wird auch Neues, Spannendes hervorbringen.

7

Und über welches Thema wollen Sie mehr lesen?
Wie wir diese Herausforderungen meistern und positiv gestalten können.

8

Welchen Fehler aus dem letzten Jahr möchten Sie in diesem Jahr vermeiden?
In hektischen Zeiten Dinge auf die vermeintlich ruhigeren zu verschieben, so dass diese dann hektischer werden als die unruhigen vorher.

9

Und welchen Fehler werden Sie trotzdem wiederholen?
Die absurde Vorstellung haben, es könnte mal eine ruhigere Phase kommen…

10

Welches Buch hat Ihnen im letzten Jahr besonders viel Freude gemacht?
Unsere „Monster Mia“, weil das ein genial witziger Text ist und ich bei jeder Zeile, an der ich gearbeitet habe, einfach nur Spaß hatte. Und das auch noch nach dem 3. Durchgang und im größten Stress…

11

Welches wird Ihr wichtigstes Buch in diesem Jahr?
Darf ich drei nennen? „Monster Mia“, „Ludwig“ und „Der letzte Tiger“, weil sie für unseren Neuauftritt stehen. Und damit wird es sich jetzt weisen, ob wir es schaffen, mit unserem Programm zu überzeugen.

12

Von wem würden Sie auch gern mal die Antworten auf diesen Fragebogen lesen?
Da ich diesen Fragebogen schon von sehr vielen gelesen habe, fällt mir gerade keine/r ein.

13

Und welche Frage, die wir nicht gestellt haben, hätten Sie gern beantwortet?
Was ich mir für dieses Jahr wünsche…

14

Hier können Sie die auch beantworten:
Dass ich mit diesem Team diesen Weg, den wir begonnen haben, so weitergehen kann.

Morgen antworten Veit Heinichen, Frank H. Haeger, Thomas Helbig und Prof. Dr. Felix Hey; gestern stellte sich Armin Gmeiner unseren Fragen [mehr…].

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.