1992 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels Amos Oz ist gestorben

Amos Oz

Amos Oz ist heute im Alter von 79 Jahren gestorben. Das teilte der Suhrkamp Verlag mit.

Amos Oz wurde am 4. Mai 1939 in Jerusalem geboren. 1954 trat er dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Seit dem 6-Tage Krieg ist er in der israelischen Friedensbewegung aktiv und befürwortet eine Zwei-Staaten-Bildung im israelisch-palästinensichen Konflikt. Er ist Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now).

Amos Oz’ Werk wurde vielfach ausgezeichnet. Unter anderem erhielt er 1992 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2005 den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main und 2014 den Siegfried Lenz Preis.

Sein Roman Eine Geschichte von Liebe und Finsternis wurde in alle Weltsprachen übersetzt und 2016 als Film adaptiert. Zuletzt erschien im Juli das Buch Deutschland und Israel, in dem Amos Oz persönliche Erfahrungen mit historisch-politischem Nachdenken kombiniert.

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