In seinem Buch "#Lernsieg" (edition a) zeigt Benjamin Hadrigan wie Lernen der Zukunft aussieht „Ihr werdet euch wundern, wie leicht das mit euren Social Media-Accounts geht“

Benjamin Hadrigan (c) Lukas Beck

Mit 17 studiert er bereits neben der Schule im vierten Semester Wirtschaftsrecht, jetzt hat er genug vom Schulsystem.

In seinem Buch #Lernsieg (edition a) zeigt Benjamin Hadrigan wie Lernen der Zukunft aussieht, den Schülern Spaß macht und damit Lehrer und Eltern entlastet. Er präsentiert hier auch sein selbst entwickeltes Lernmodell mit Snapchat, Instagram und WhatsApp, mit dem er selbst einst vom Schulversager zum Klassenbesten wurde. Anlass für Fragen an den Autor:

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BuchMarkt:Worum geht es in dem Buch? 

Benjamin Hadrigan: Nachdem ich anfangs im Gymnasium ein sehr schlechter Schüler war, habe ich ein Lernsystem mit Snapchat, Instagram und Whatsapp entwickelt, mit dem mir Lernen wieder richtig Spaß gemacht hat. Ich wurde damit Klassenbester, und etwa 200 andere Schüler, die ich gecoacht habe, hatten auch Erfolg damit. In meinem Buch „#Lernsieg“ stelle ich dieses Konzept vor, damit noch viel mehr Schüler beim Lernen Spaß haben und in der Schule erfolgreich sein können.

Wie entstand die Buchidee? 

Mir ist klar geworden, wie viel Last mein Lernsystem nicht nur von den Schultern der Schüler, sondern auch von denen der Eltern und Lehrer nehmen würde. Ich schaffe nur eine begrenzte Anzahl von Nachhilfeschülern, die ich persönlich betreuen kann. Also lag es nahe, ein Buch zu schreiben. Im Herbst, kurz vor Schulbeginn, gehe ich mit meinen Lerntipps auch online.

An welchem Ort schreiben Sie, gibt es eine Schreibroutine? 

Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis mein Lernsystem mit Social Media so weit entwickelt war, wie es jetzt ist. Niemand glaubt es mir, aber ich habe dann nur zwei Wochen gebraucht, um das Buch in meinem Zimmer im Haus meiner Mutter am Stadtrand zu schreiben. Ich habe mich da richtig hinein gesteigert, es war ein Schreibrausch, und es hat funktioniert. Mein Lektor im Verlag war ganz überrascht, wie wenig er noch ändern musste.

Mit welchem Argument kann der Buchhändler das Buch am besten im Laden verkaufen? 

Es verändert das Leben von Schülern von frustriert zu glücklich und erfolgreich. Es ändert das Leben von Eltern, die sehen, dass ihre Kinder auf einmal ganz von selbst lernen und dann auch noch Freude daran haben. Es ändert das Leben von Lehrern, die sehen, dass ihre Arbeit im Unterricht auf einmal auf fruchtbaren Boden fällt.

Welche Leserschaft soll angesprochen werden? 

Die drei genannten Gruppen. Schüler, Eltern, aber auch Lehrer, die das Lernsystem vielleicht selbst ihren Schülern als Lernhilfe weitergeben wollen. Es ist ja einer der großen Fehler unseres Schulsystems, dass niemand das richtige Lernen lehrt.

Gibt es drei prägnante Wörter, die das Buch passend beschreiben?

Ich würde sagen es ist klar, einfach und es funktioniert.

Welche Reaktionen erhoffen Sie sich auf das Buch?

Ich habe mir beim Schreiben immer einen Schüler vorgestellt, der es kauft und damit erfolgreich wird. Wenn mir das nur bei einem einzigen gelingt, dann hat es sich schon ausgezahlt, dachte ich. Wenn es mir bei vielen gelingt, dann umso besser.

Wie stellen Sie sich die ideale Schule vor?

Schüler, die über Social Media vernetzt sind, lernen den Stoff, den Lehrer auf irgendeiner hübschen Schul-Homepage als Video hochgeladen haben und haben Spaß dabei. Das wird auch kommen, es ist nur eine Frage der Zeit.

Und zum Schluss: Was lesen Sie privat gerne/aktuell?

Ich habe mit 15 begonnen, neben der Schule Wirtschaftsrecht zu studieren, auch mit meinem Social Media-Lernsystem, und es funktioniert auch an der Uni. Ich schaffe es derzeit aber kaum, andere Bücher zu lesen!

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