Duncker & Humblot: Standardwerk zur Geschichte des Zwischenbuchhandels jetzt im Preis gesenkt

Der Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot hat sich dieser Tage

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entschlossen, die Monographie „Die Modernisierung des Leipziger Kommissionsbuchhandels von 1830-1888“ aus der Feder von Dr. Thomas Keiderling

Thomas Keiderling

mit einem deutlichen Preisnachlass anzubieten (statt früher € 75 jetzt nur noch € 24).

Dies geschieht mit besonderem Blick auf Berufsschüler des Buchhandels und Studierende in buchhandelsnahen Fächern. Die Arbeit mit Lehrbuchcharakter zeichnet die Professionalisierung des Zwischenbuchhandels im 19. Jahrhundert nach.

Eine spannende Lektüre: Die Buchstadt Leipzig – der „Leipziger Platz“ wie es damals hieß – war das Entwicklungszentrum und der Einführungsort vieler Innovationen, zu denen Bestell- und Auslieferungssysteme ebenso gehörten wie das Barsortiment oder der Grossobuchhandel. Andere Standorte in Deutschland, später auch im Ausland, orientierten sich am „Leipziger Modell“ und etablierten vergleichbare Einrichtungen. Die moderne Logistik des deutschen Buchhandels hat ihre Wurzeln in Leipzig.

Angesichts des Wegzugs prominenter Buchfirmen aus Leipzig in den letzten Jahren wirft die Monografie des Leipziger Buchwissenschaftlers auch die Frage auf, welchen Stellenwert das Traditionsbewusstsein in der modernen Buchbranche besitzen sollte. NB: Der Autor ist seit März 2003 wiss. Assistent am Studiengang Buchwissenschaft und Buchwirtschaft der Universität Leipzig.

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