Originale internationaler Künstler „Zeich(n)en für Europa“ ist ab heute in Berlin zu sehen

Zeich(n)en für Europa heißt ein Projekt des Moritz Verlags, das ab heute als Ausstellung im Kleisthaus des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin-Mitte zu sehen ist. Gestern Abend hat Bundesfamilienministerin Katarina Barley die Schau eröffnet. Anwesend waren auch die beteiligten Künstler Thomas Müller, Axel Scheffler, Kristina Andres, Susanne Göhlich und Patrick George.

Kristina Andres, Katarina Barley, Thomas Müller, Axel Scheffler, Patrick George, Markus Weber und Susanne Göhlich (v.l.)

Verleger Markus Weber hatte sein Projekt „Zeich(n)en für Europa“ bereits zur Frankfurter Buchmesse präsentiert (siehe BuchMarkt 11/2017, S. 18). Die Idee: 17 Illustratorinnen und Illustratoren des Verlags aus fünf europäischen Ländern bringen ihre Sicht auf Europa zu Papier und zeigen ihre Ergebnisse während der Buchmesse einem ausgesuchten Publikum. Anschließend spenden sie ihre Bilder und Objekte den Europaunterstützern von Pulse of Europe.

Dass die 17 Arbeiten nun auch in einer Ausstellung in Berlin zu sehen sind, ist einer zufälligen Begegnung geschuldet, wie Katarina Barley erzählte. Markus Weber hatte die Ministerin in Frankfurt nach der Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises angesprochen und ihr Postkarten der beteiligten Arbeiten in die Hand gedrückt. Die Bundesministerin war auf Anhieb von der Idee  überzeugt. „Es hat sofort gefunkt“, sagte sie. „Wir sind beide Europa-Fans.“ Katarina Barley begrüßte, dass das Projekt Pulse of Europe und damit der europäischen Idee zugutekommt.

Originale von europäischen Künstlern im Kleisthaus

Auch Markus Weber will mit seiner Idee ein Zeichen setzen. „Die ausgestellten Bilder zeigen, dass auch wir Kinderbuchleute politisch denkende Menschen sind“, sagte er und betonte, dass alle angefragten Künstler mitgemacht haben. Und mehr noch: „Sie haben alle  zugestimmt, ihre Unikate Pulse of Europe zu überlassen.“ Die Originale sollen im Frühjahr des kommenden Jahres im Internet versteigert werden.

Allen die gerade in Berlin sind, sei ein Besuch der inspirierenden Ausstellung empfohlen. „Zeich(n)en für Europa“ ist noch bis 12. Dezember im Kleisthaus zu sehen. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr.

Kontakt: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Kleisthaus, Mauerstraße 53, 10117 Berlin. U-Bahn Mohrenstraße oder Stadtmitte

ml

 

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