Forian Illies kommt "spätestens zum 1. Januar" Weiter Unruhe um Barbara Laugwitz: Offener Autorenbrief an Joerg Pfuhl

Der designierte neue Rowohlt-Programmchef Florian Illies hat sich am 1. September schon bei seinen künftigen Autoren gemeldet, was aber  nicht zur Beruhigung der Diskussion um die abrupte Ablösung von Barbara Laugwitz geführt hat – vielleicht auch, weil nun auch noch nicht einmal feststeht, wann genau er antritt,  denn er schreibt: „Spätestens zum 1. Januar“ werde er seine neue Aufgabe übernehmen, auch wenn er jetzt schon (was einigen auch komisch aufgestoßen ist) das auf Rowohlt Briefpapier geschrieben habe, obwohl er doch noch bei Grisebach tätig sei…

Aber auch das hat nicht dazu geführt, dass Ruhe in der Affäre eingetreten ist; der Verlag kommt weiter nicht zur Ruhe: Seit heute kursiert ein neuer Brief von prominenten Rowohlt Autoren, mit massiven Vorwürfen an den Holtzbrinck-Ceo Dr. Joerg Pfuhl,  den die FAZ heute veröffentlicht hat.

Er beginnt mit den harten Worten „Sehr geehrter Herr Pfuhl, kaum jemand von uns kannte vor dieser unglücklichen Angelegenheit Ihren Namen. Nun verbindet sich Ihr erstes Erscheinen für uns mit Ignoranz, Intransparenz und Rücksichtslosigkeit. Wir sehen nicht, wie unter diesen Bedingungen Vertrauen hergestellt werden soll.“

Dr. Joerg Pfuhl hält sich weiter sehr bedeckt. Uns sagte er: „Die Dinge sind ja nie so einfach wie sie scheinen. Ich kann in der Öffentlichkeit nicht mehr sagen, auch wenn das manchmal schwerfällt… der Pressesturm der letzten Wochen hat auch mich umgehauen.“

 

 

 

 

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