Verlage wbg startet Plattform wbg-community.de

Ob Frauenraub in der Antike oder Gendersprache im 21. Jahrhundert, ob Kaisersturz 1918 oder Brexit 2019: Auf der neuen Online-Plattform der wbg bestimmen die User über Themen und Diskussionen. Nach dem Start zur Frankfurter Buchmesse sind jetzt die 85.000 Mitglieder der
„größten geisteswissenschaftlichen Gemeinschaft“ sowie Freunde der wbg eingeladen, die wbg-community zu entdecken – und sich zu Positionen in geschichtlichen, philosophischen, theologischen und archäologischen Fragen auszutauschen.

In einer Zeit von Fake News will die wbg im 70. Jahr ihres Bestehens so einen lebendigen Treffpunkt schaffen und wendet sich damit an Studierende und Promovierte, an Berufstätige und Pensionäre, an Autoren, Buchhändler, Kulturinteressierte und -schaffende. Sie alle finden u.a. eine persönliche Startseite für Gedanken, Ideen, Vorträge, Artikel oder Buchtipps, geschlossene* oder öffentliche Gruppen für Diskussionen und Debatten,  einen Veranstaltungskalender*, um die Community über relevante Ereignisse zu informieren und  persönliche Profile zum Kennenlernen anderer Nutzer (* Zusatzfunktionen exklusiv für wbg-Mitglieder).

Den Wunsch eines stärkeren Austauschs habe die wbg bei ihren weit über 100 jährlichen Veranstaltungen schon länger beobachtet. Folgerichtig überträgt die neue Plattform diesen Gemeinschaftsgedanken ins Digitale. Als neuer Community Manager konnte Thorsten Jacob gewonnnen werden. Er berichtet an Tom Erben, Director Community Relations der wbg. „Die wbg ist mit neuem Auftritt, geschärftem Programm und dem WISSEN!Sachbuchpreis weiter auf Erneuerungskurs. Und mit der Online-Plattform kommt die wbg ihrem Ziel, die wirkmächtigste geisteswissenschaftliche Gemeinschaft zu werden, ein großes Stück näher.“

„Aus den Narrativen der sozialen Medien auszubrechen, um eine eigene wissensbasierte Wahrnehmung aufzubauen, ist Voraussetzung für einen echten Dialog. Das erfordert eine klare, wissenschaftlich begründete und nachvollziehbare Kommunikation einerseits und eine offene Diskussion andererseits. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir nun ein Debattenportal eröffnet, um die Geisteswissenschaften sichtbar zu machen.“ sagt Dirk H. Beenken, Geschäftsführender Direktor der wbg.

Für die Umsetzung der Plattform auf Basis der Technologie Drupal hat Christoph Lehmann, Head of Digital, die renommierte Agentur Ueberbit (Duden Learnattack, Universität Bremen, Aristo Pharma
u.a.) engagiert.

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