Was macht eigentlich ... Annette Beetz? Sie ist jetzt mit Organisations- und Vertriebsberatung „The Makings“ selbständig

Annette Beetz: „Unsere Stärke ist der Verbund im Netzwerk“ (Durch Klick auf Foto zur Webseite) (c) Kay Blaschke

Um Annette Beetz schien es nach ihrem Ausscheiden bei Random House sehr ruhig geworden zu sein. Gelegentlich meldetete sie sich auf Plattformen wie LinkedIn, Twitter und Xing.

Wer sie dort  (wie wir) verfolgte, weiß seit heute: Sie hat die Organisations- und Vertriebsberatung The Makings gegründet. Und rechtzeitig zum Start des neuen Jahres ist auch die Webseite zu ihrem gerade gegründeten Beratungsunternehmen fertig geworden.
Den Namen ihres Unternehmens hat die studierte Amerikanistin einem Gedicht von Gary Snyder entnommen. Sie verrät: „Das ist ein Poet aus der Beatnik-Generation, heute überzeugter Buddhist und Zen-Anhänger“. Mit Zen habe aber ihr neu gegründetes Unternehmen künftig jedoch vermutlich eher wenig zu tun; dafür viel mit „Machen“ und dem Vermitteln der passenden Fertigkeiten an Unternehmen, die mit der Digitalisierung Schritt halten wollten oder müssten; und die ihrem Kerngeschäft mit bestehenden Ressourcen das Optimum abgewinnen müssten, um Raum für Innovationen zu schaffen.
Diese Themen fänden sich an ganz vielen Stellen, unabhängig von der Branche, stellt Annette Beetz fest. Und die „berühren dann in der Regel auch immer Fragen des Vertriebs und der Vermarktung, der Organisation von Teams, gerne agil, und des Findens passender neuer Prozesse.“ – ihre Themen von Haus aus, für die sie in ihrer Karriere bisher gestanden hatte und die sie nun unter eigener Flagge bei und mit ihren Kunden weiter entwickeln möchte.
„Es braucht ein Dorf, um ein Kind groß zu ziehen“, zitiert sie ein afrikanisches Sprichwort. .. und fügt hinzu: „Auch wenn The Makings vorerst eine one-woman-Show darstellt, spreche ich auf meiner Seite von wir. Denn ich verdanke es meinem großartigen Netzwerk, dass ich mich nicht als Einzelkämpferin fühle – noch dazu an unserem relativ neuen Wohnsitz in Hamburg – sondern als Teil einer Gruppe von Menschen aus Beratungs- und Serviceunternehmen.“
Das Netzwerk helfe aus, so Beetz, wenn eine besondere Fachkompetenz gefragt sei, die sie selbst nicht im Portfolio hat. „Wir haben unterschiedliche fachliche Hintergründe und Schwerpunkte, aber das gleiche Ziel: Unternehmen zu einer besseren Wettbewerbsfähigkeit und einem gesunden Miteinander, in dem Leistung Spaß macht, zu verhelfen. Und vielleicht am Ende doch zu ein bisschen mehr Zen in den Unternehmen.“

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