Börsenverein VLB erhöht Preise und verändert Einstellbedingungen

Alle VLB-Verlagskunden flattert in diesen Tagen Post in Haus: Sie werden über die geänderten Preise und Einstellbedingungen beim VLB informiert. Dabei geht es um eine Erhöhung der Titelmeldegebühr für Verlage und besondere Konditionen für die Übertragung von Titelbeständen und Abrechnung von IBU-Aufträgen pro Bestellzeile.

Konkret: Die Meldegebühren für Titel im Goldstatus erhöhen sich um 0,10 Euro, im Silberstatus um 0,25 Euro und im Bronzestatus um 0,50 Euro – die jährliche Mindestgebühr steigt um 20,- Euro. Verlage, die ihre Metadaten optimal pflegen, profitieren damit weiterhin von einem Preisniveau, das „unter dem von 2011 liegt“.

Die Einstellbedingungen für Titelmeldungen an das VLB wurden erweitert. Ab sofort gelten besondere Konditionen bei der Übertragung von Titelbeständen oder Teilbeständen eines Verlags auf einen anderen. Außerdem wird jede Bestellung, die Verlage über das im VLB enthaltene Bestellbuch oder auf anderem Weg von der Clearingstelle IBU erhalten, nach den für die IBU fälligen Beträgen pro Bestellzeile abgerechnet.

Verlage, die ihre Titel angesichts der geänderten Konditionen nicht mehr im VLB listen lassen möchten, haben bis zum 31. Juli ein Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall wird der gesamte Titelbestand des jeweiligen Verlags sofort archiviert und für das Jahr 2016 auf Basis der bisher gültigen Preisliste (Stand 2015) halbjährig abgerechnet.

Hier geht es zur neuen Preisliste.

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