Diskussion über Bildung, Bücher und Autorenrechte Verlegerinitiative startet Mitte März eine Kampagne zur Publikationsfreiheit

Seit dem Start des Appells zur Publikationsfreiheit unter www.publikationsfreiheit.de haben 3.500 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner und 1.200 Kommentare gezeigt, wie stark die Sorgen nicht nur unter den Verlagen, sondern auch bei den Autorinnen und Autoren sind, dass die geplanten Urheberrechtsregelungen die Bedingung für das Entstehen von Büchern empfindlich verändern werden.

Insbesondere die Neuregelungen zur Nutzung von Büchern im Unterricht an Schulen, Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen, gleichgültig ob es sich um Lehrbücher oder Schullektüre für Grundschulen und Gymnasien handelt, würde für diese Werke eine wirtschaftliche Nutzung nur noch begrenzt ermöglichen. Die Regelungen betreffen damit nicht nur Schulbuch- und Wissenschaftsverlage, sondern auch Kinder- und Jugendbuch und Belletristik.

Die Politik in Berlin ist bereits auf unseren Appell aufmerksam geworden. Die Diskussionen um die Gesetzesnovelle nehmen Fahrt auf.

Um die Wirkung des Appells zu verstärken, möchte die von Matthias Ulmer ins Leben gerufene Verlegerinitiative ab Mitte März eine Kampagne starten, die die Diskussion über Bildung, Bücher und Autorenrechte in die Breite trägt – über Anzeigen, Social-Media-Aktivitäten, Videoclips, Aktionen, Round Tables und Diskussionsveranstaltungen. Im Rahmen der Kampagne sollen Verlage, Autoren und andere Unterstützer offensiv und selbstbewusst den Wert von Bildungs- und Wissenschaftsmedien adressieren. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und die Deutsche Fachpresse unterstützen diese Kampagne.

Verlage, die die Kampagne unterstützen möchten, können sich per E-Mail an kampagne@publikationsfreiheit.de wenden.

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