Verlag Recht und Wirtschaft wird 2004 neuer Gesellschafter der UTB

Wie BuchMarkt heute erfuhr, tritt der Heidelberger Verlag Recht und Wirtschaft, eine Tochter der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag GmbH (Frankfurt a.M.), mit Wirkung zum 1. Januar 2004 der UTB bei. Somit erweitert sich der Kreis der UTB-Mitglieder auf 16 wissenschaftliche Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die seit 1970 bestehende Kooperation UTB bietet dem Handel ein breites Spektrum an Literatur aus nahezu 35 Fachbereichen rund um das Studium.

Recht und Wirtschaft (RuW) entwickelte sich 1946 aus der gleichzeitig begründeten Zeitschrift Betriebs-Berater – eine der führenden juristischen Zeitschriften Deutschlands – und veröffentlicht nun seit 58 Jahren Fachzeitschriften und Fachbücher für Praxis und Wissenschaft. Nach wie vor ist der „Betriebs-Berater“ das Flaggschiff des Heidelberger Verlags; daneben erscheinen sechs weitere Fachzeitschriften und etwa 500 Fachbücher bei RuW.

Das in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsene UTB-Programm wird der Verlag mit juristischer und wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildungs- und Studienliteratur ergänzen. Durch den Beitritt erschließt sich RuW den Zugang zur Zielgruppe der Studierenden und entwickelt somit sein Programmsegment Buch strategisch weiter. Dr. Thomas Wegerich, Geschäftsführer und Chefredakteur des Heidelberger Verlags, konnte bereits eine Reihe namhafter Autoren für das UTB-Programm unter Vertrag nehmen: „Die Tatsache, dass viele der bereits gewonnenen Hochschullehrer sich rasch von dem Konzept „RuW bei UTB“ überzeugen ließen, belegt deutlich, dass diese jetzt begründete Verbindung auch aus Sicht der Autoren stimmig ist. Damit ist eine wichtige Voraussetzung gegeben, um ein auf die Zielgruppe der Studierenden zugeschnittenes starkes Buchsegment zu entwickeln. Für unseren Verlag bedeutet die Mitwirkung in der UTB die Chance, eine neue zukunftsorientierte Säule im Programm aufzubauen. Die bisherigen Gespräche mit UTB-Geschäftsführung und -Verlegern haben dabei gezeigt, in welch leistungsstarker und marktorientierter Kooperation wir uns befinden werden.“

In Zeiten zunehmender Konzentration auf Verlags- und Buchhandelsseite, scheint das Modell UTB immer mehr an Attraktivität zu gewinnen. Wie Volker Hühn, Geschäftsführer der UTB bestätigt, gelingt es durch das gemeinsame Vorgehen den Erfordernissen des Marktes gerecht zu werden und dem Buchhandel einen starken Ansprechpartner zu bieten. „Am Beispiel der anstehenden Zusammenarbeit zwischen UTB und RUW zeigt sich, welche Vorteile eine Kooperation wie die UTB bietet. Man begibt sich als Verlag in ein bestehendes, erfolgreiches Vertriebssystem und bietet so seinen Titeln von der ersten Reise an ein Umfeld, in dem sie sich auf dem akademischen Markt platzieren und durchsetzen können. Die Zusammenarbeit geht aber noch deutlich über die Vertriebsvorteile hinaus, sondern eröffnet durch eine gemeinsame Programmpolitik auch weitere Chancen in Programmentwicklung und Marktauftritt.“

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