„Die Reise“ von Bernward Vesper kommt zur RAF-Ausstellung neu

Rechtzeitig zur Eröffnung der RAF-Ausstellung in Berlin am 29. Januar erscheint das

Kommt zur RAF Ausstellung

Kultbuch „Die Reise“ (s. Abb.) von Bernward Vesper (ab 15. Januar 2005) neu als MÄRZ Buch im AREA Verlag.

Als „Nachlaß einer ganzen Generation“ (Peter Laemmle in der Weltwoche) und als „intellektueller Höhepunkt der Bewegung des Jahres ´68“ (Peter Weiss) wurde Bernward Vespers 1977 postum erschienenes Werk bezeichnet. Geschrieben hatte der Sohn eines NS-Dichters und zeitweise Lebensgefährte von Gudrun Ensslin seinen Romanessay von 1969 bis zu seinem Selbstmord in der Psychiatrischen Klinik in Eppendorf 1971.

Schon in den ersten vier Jahre nach Veröffentlichung erreichte das Kultbuch im MÄRZ-Verlag zwanzig Auflagen. Der MÄRZ-Verleger Jörg Schröder zeichnet als Herausgeber in der Hardcover-Neuausgabe im area verlag die bewegte Veröffentlichungsgeschichte in einer spannenden Editions-Chronologie nach. Darin geht er auch auf die in letzter Zeit lancierten Versuche ein, Bernward Vesper als einen halbherzigen Rebell gegen den Nazi-Vater zu porträtieren. Ein Rebell, der angeblich dem Gedankengut des Vaters lebenslang verbunden blieb. Vespers Romanessay „Die Reise“ ist der schlagende Gegenbeweis, der solche Exegeten und Achtundsechziger-Mythenentzifferer ad absurdum führt.

Schröder: „Die Reise“ ist das Primärwerk zur gegenwärtigen inflationären Sekundärliteratur zu Bernward Vesper. Die Neuauflage wird während der RAF-Ausstellung in Berlin Stoff für lebhafte Diskussionen liefern.“

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