Silberburg-Verlag kauft Fleischhauer & Spohn

Titus Häussermann

Konzentration im Regionalia-Markt: Der Tübinger Silberburg-Verlag übernimmt zum 1. Juni den Fleischhauer & Spohn Verlag. Thomas Bez, Inhaber von Fleischhauer & Spohn, und Silberburg-Verleger Titus Häussermann unterzeichneten Mitte Mai in Bietigheim-Bissingen den Kaufvertrag.

Der Kauf umfasst die Lagerbestände aller lieferbaren Bücher sowie alle Verlags-, Namens- und Lizenzrechte des Fleischhauer & Spohn Verlags. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Silberburg-Verlag wurde 1985 von Titus Häussermann in Stuttgart gegründet, seit 1992 hat er seinen Sitz in Tübingen. Er ist auf regionale Bücher und andere Medien spezialisiert, die sich baden-württembergischen Themen widmen, und publiziert zudem die Monatszeitschrift Schönes Schwaben.

Pro Jahr erscheinen etwa 40 neue Bücher und 50 Neuauflagen – vom Wanderführer bis zum Bildband, vom landesgeschichtlichen Sachbuch bis zum Regionalkrimi oder zur Mundart-CD. Silberburg beschäftigt 15 Angestellte und zahlreiche freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Bereich der baden-württembergischen Regionalia ist der Silberburg-Verlag Marktführer.

Der Fleischhauer & Spohn Verlag wurde 1830 in Reutlingen gegründet, geht jedoch auf eine Druckerei aus dem 17. Jahrhundert zurück. 1918 wurde er von Gustav Umbreit erworben. Seit 1988 haben Umbreit und der Fleischhauer & Spohn Verlag ihren Sitz in Bietigheim-Bissingen. Von Anfang an hatten Regionalia und Mundartbücher ihren Platz im Verlagsprogramm von Fleischhauer & Spohn. In den letzten Jahrzehnten wurden in vier Buchreihen regionale Freizeitführer veröffentlicht, die auf Familien mit Kindern sowie Kinder- und Jugendgruppen zugeschnitten sind: Mit Kindern unterwegs, Mit Kindern entdecken, Mit Kindern radeln und Die schönsten Ziele für Familien.

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