Seraph – neuer Jurypreis für phantastische Literatur

Das Logo
des „Seraph“

Um die Förderung und Anerkennung der phantastischen Literatur als gleichberechtigter Literaturform weiter voran zu treiben, kündigte die erst Ende Mai 2011 gegründete Phantastische Akademie e. V. in Mannheim für die nächste Leipziger Buchmesse die Verleihung eines eigenen Förderpreises an (siehe auch BuchMarkt Juni 2011).

Jetzt haben sich die Initiatoren auf einen Namen einigen können: „Seraph“ soll der frisch gebackene Literaturpreis heißen und die besten Romane des Fantasy-Genres prämiieren sowie begleitend Nachwuchsautoren fördern.

Seraphe sind sechsflügelige Engel mit Händen und Füßen, die nach außerbiblischer Überlieferung die Engelschöre anführen. Damit auch der Preis Hand und Fuß hat, werden in der Jury Vertreter aus Verlagen, Presse, Literatur-Agenturen und Buchportalen sitzen und aus einer Liste von Neuerscheinungen des jeweils zurückliegenden Kalenderjahres ihre Wahl treffen, welches phantastische Buch würdig ist, den Titel „Bester phantastischer Roman“ zu tragen.

Die Zusammensetzung der Jury steht noch nicht bis ins letzte Detail fest, aber auf jeden Fall soll ein genreübergreifend prominenter Meinungsbildner aus dem Kulturbetrieb mit von der Partie sein. „Die Resonanz der Verlage ist außerordentlich gut“, freut sich der 1. Vorsitzende der Akademie Oliver Graute“ und hofft, die Jury-Mitglieder namentlich noch im Sommer bekannt geben zu können. Immerhin stehen nun schon mal der Name und das Logo.

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