SCHWARZE HEFTE werden eingestellt / Syndikat bedauert Einstellung der Krimireihe Schwarze Hefte

Ein ungewöhnliches Krimi-Unterfangen geht zu Ende: Seit 1998 erscheint die ungewöhnliche Krimireihe SCHWARZE HEFTE im Verlag des Hamburger Abendblatts. Das besondere war u.a. die Festlegung auf 64 Seiten, das Reclamheft-Format …. und der Preis von 3 Euro.

Die Geschichten waren durchweg von Autoren aus Hamburg und Umgebung geschrieben (Doris Gercke, Robert Brack, Gunter Gerlach, Regula Venske, Petra Oelker u.v.a.) und handelten in der Region. Pro Jahr erschienen 9 Hefte (Februar bis Oktober). Aber: Mit Heft Nr. 63 wird in diesem Jahr Schluss sein.

Zur geplanten Einstellung der außergewöhnlichen Krimireihe „Schwarze Hefte“ nach 63 Ausgaben erklärt das SYNDIKAT www.das-syndikat.com:

Das Syndikat (die Autorengruppe deutschsprachige Kriminalliteratur) bedauert die Entscheidung des Hamburger Abendblatts, seine Krimireihe „Schwarze Hefte“ einzustellen. Auch über Hamburg hinaus begeisterte die ungewöhnliche, kleinformatige Reihe das Publikum. Ihre literarische Qualität brachte den Heften drei Marlowe-Preise der deutschen Raymond-Chandler-Gesellschaft an der Universität Ulm ein.

Mit der 63. Ausgabe („Hamburger Kanzelsturz“ von Regula Venske) soll die Reihe nun zu Ende gehen. Die „Schwarzen Hefte“ waren eine Bereicherung der deutschsprachigen Krimilandschaft. Das Syndikat spricht dem Herausgeber Volker Albers (Hamburger Abendzeitung) seine Anerkennung aus und hofft, dass sein Konzept vielleicht an anderem Ort eine Wiedergeburt findet.

Horst Eckert
Düsseldorf
(Autor und Syndikatssprecher)
www.horsteckert.de

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