Rolf Bauerdicks Debütroman „Wie die Madonna auf den Mond kam“ in acht Länder verkauft

Er war das Buchmessenthema Nummer 1 unter Verlagslektoren aus aller Welt, meldet die DVA: Rolf Bauerdick stieß mit seinem bislang unveröffentlichten Roman auf unerwartet großes Interesse bei ausländischen Verlagen. Renommierte Häuser aus aller Welt hätten sich die Übersetzungslizenz gesichert, so sein deutscher Verlag, der das literarische Debüt des Reportagefotografen am 6. November auf den Markt bringt.

Lizenzen wurden u.a. an Alfred Knopf aus den USA, den britischen Verlag Atlantic und nach Frankreich, Brasilien, Italien, Polen, Israel sowie in die Niederlande verkauft, aus Spanien liegen verschiedene Angebote vor. Vor dem Hintergrund, dass nur ca. zwei Prozent der literarischen Neuerscheinungen deutscher Sprache einen ausländischen Verlag finden, ist dieser Erfolg von Rolf Bauerdicks Roman auch für seinen deutschen Verlag so unerwartet wie ungewöhnlich. Allenfalls Lizenzen von Bestsellerautoren wie Daniel Kehlmann oder Bernhard Schlink sowie Literaturnobelpreisträger wie Günter Grass und aktuell Herta Müller werden üblicherweise in diesem Ausmaß ins Ausland verkauft.

Marion Kohler, Programmleiterin der DVA-Literatur wurde auf der Frankfurter Buchmesse beständig auf Rolf Bauerdick angesprochen. Sie kann sich die hohe Resonanz nur so erklären: „Bauerdicks Roman ist so kosmopolitisch wie sein ganzes Leben. Der Plot ist farben- und facettenreich und stößt uns Lesern das Tor auf in eine bunte fremde Welt. In meinen Gesprächen mit ausländischen Lektoren werde ich immer wieder mit dem Klischee konfrontiert, deutschsprachige Autoren seien keine guten Erzähler. Auf die häufig gestellte Frage, warum sich alle um sein Buch reißen, konnte ich trotzdem nicht umhin zu sagen: ‚It’s so ungerman‘.“

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