Axel Springer bietet Aktionären 14,11 Euro für jede Aktie von ProSiebenSat.1

Der Axel Springer Konzern veröffentlichte am Freitag das Übernahmeangebot: Die Vorzugsaktionäre von ProSiebenSat.1 haben vier Wochen Zeit, ihre Papiere dem Verlag anzubieten. Die Annahmefrist ende am 14. Oktober, teilte der Konzern in Berlin mit. Springer bekräftigte das Angebot von 14,11 Euro für die stimmrechtslosen Papiere. Aktionären, die das Angebot bis dahin nicht annehmen, wird eine weitere Frist vom 21. Oktober bis zum 3. November gewährt.

Längerfristig plant Springer eine Verschmelzung beider Unternehmen. Dann sollen die restlichen ProSiebenSat.1-Aktien in neue Vorzugsaktien von Springer getauscht werden. Das Umtauschverhältnis könnte für die Investoren besser aussehen als der nun gebotene Preis. Das angemessene Umtauschverhältnis müsse noch durch eine vergleichende Bewertung der Konzerne ermittelt und von einem Verschmelzungsprüfer festgestellt werden, hieß es bei Springer: “Der sich aus dem angemessenen Umtauschverhältnis ergebende Gegenwert kann höher oder niedriger sein als der in diesem Angebot gebotene Angebotspreis für die ProSiebenSat.1-Media AG-Vorzugsaktien.” Durch die Fusion entsteht der zweitgrößte deutsche Medienkonzern nach Bertelsmann.

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