DREI FRAGEN AN Margrit Osterwold zur Beteiligung von Bonnier an HörbuchHamburg

1999 hat Margrit Osterwold ihren Verlag HörbuchHamburg gegründet; sie ist damit

Margrit Osterwold:
Vernünftig, wenn man einen
starken Partner hat

eine der Pionierinnen des Hörbuchmarktes in Deutschland. Warum gibt sie jetzt Anteile ihres Unternehmens an die Bonnier Gruppe ab? [mehr…]

buchmarkt.de: Hat die Konzentrationswelle im Hörbuchmarkt auch Sie jetzt erreicht?
Margrit Osterwold: Nein, das war nicht der Grund für den Verkauf. Ich habe auch als Einzelkämpferin erfolgreich gearbeitet. Aber für das w eitere Wachstum ist es schon vernünftiger, dann einen starken Partner zu haben.

Ist das nicht eher ein vorgeschobener Grund? Der Hörbuchmarkt wird für die Independents Ihrer Art doch immer schwieriger, weil die großen Verlage ihre Rechte jetzt lieber selber verwerten.
Da ist was dran, hat hier aber nicht den Ausschlag gegeben. Immerhin habe ich bisher bewiesen, dass man mit Einfallsreichtum und Ideen dagegen halten kann. Aber so ist natürlich auch Nachschub aus dem Bonnier-Fundus gesichert.

Viktor Niemann, der Deutschland-Chef von Bonnier, hat sich über Jahre gesträubt, Hörbücher in seinen Verlagen zu machen. Woher kam sein Sinneswandel?
Vielleicht daher, dass er die guten Umsätze mit Hörbuch Hamburg gesehen hat. Ullstein hat uns ja schon länger im Vertrieb.

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