HoCa-Buchpremiere in Berlin: Johann von Bülow las Loriot

Johann von Bülow

Gestern Abend las der Schauspieler Johann von Bülow erstmals öffentlich Loriot. Der ganze offene Brief. Die Berliner Bar jeder Vernunft bot einen schönen Rahmen für das Buch, hg. von Susanne von Bülow, Peter Geyer und OA Krimmel, das nächste Woche im Verlag Hoffmann und Campe erscheint.

Verleger Daniel Kampa begrüßte 250 geladene Gäste zu der Veranstaltung, die zugleich die Aufzeichnung des Hörbuchs war, das Anfang Oktober auf den Markt kommen soll. In den Jahren 1957 bis 1961 arbeitete der 2011 verstorbene Loriot als Kolumnist für die Illustrierte Quick und veröffentlichte dort alle zwei Wochen einen „ganz offenen Brief“, in dem er in Text und Bild ein Sittengemälde der jungen Bundesrepublik zeichnete. Das Buch enthält 115 Texte, darunter auch solche, die damals von der Quick abgelehnt wurden und 115 Zeichnungen. „Eine Sensation“, wie Kampa betonte.

Aus Hamburg angereist: Markus Klose,
Julia Strack, Daniel Kampa (v.l.)

Das Publikum amüsierte sich prächtig über die Kolumnen in Form von Leserbriefen, die alle mit „Sehr geehrte Quick“ beginnen und einmal mehr Loriots präzise Beobachtungsgabe zeigen, ganz gleich ob es um Autos, Waschmittel, das Verhältnis von Männern und Frauen oder die Weltraumhündin Laika ging.

Lang anhaltender Applaus für Loriot und für Johann von Bülow.

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