Hausmitteilung an die Mitarbeiter der Heyne Ullstein List Verlage

Inzwischen liegt uns ergänzend zu untenstehender Meldung diese Hausmitteilung von Christian Strasser vor: Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Inzwischen hat es eine Hausmitteilung an die Mitarbeiter gegeben, deren Wortlaut wir hier auch abdrucken: Auch seriöse Blätter orientieren sich mitunter an der alten, aber keinesegs bewährten Journalistenregel: Nur was man erfindet, hat man exklusiv. Ein gutes Beispiel ist der SPIEGEL von gestern. In einem Artikel über den „leisen Riesen“, den Holtzbrinck-Konzern, auf S. 118 ff. steht in einem insgesamt schlampig und lückenhaft recherchierten Text unter anderem, zu den Kauf- und Investitionsobjekten von Holtzbrinck gehöre auch die Econ Ullstein List-Gruppe. Freilich sei auch Bertelsmann interessiert. Das Interesse an unserer Verlagsgruppe schmeichelt uns, aber ich möchte Ihrem gegenüber trotzdem festhalten: 1. Die Axel Springer AG hat mit ihrer hohen Investition in die Übernahme der Heyne Verlage vor knapp einem halben Jahr bewiesen, daß sie die Buchverlage langfristig als „strategische Größe“ sieht und nicht daran denkt, ihre Buchverlage zu verkaufen. 2. Ein weiterer Beleg für die Unsinnigkeit der SPIEGEL – Meldung ist, daß das Bundeskartellamt schon beim Erwerb der Heyne Verlage etliche Fragen gestellt und Bedenken angemeldet hat. Eine Elefantenhochzeit, wie der SPIEGEL sie erfindet, könnte niemals die Zustimmung der Kartellwächter finden. Kurz: Ich versichere Ihnen, daß der Artikel völlig aus der Luft gegriffen ist. Mit voller Unterstützung der Axel Springer AG bleiben wir als starke Buchverlagsgruppe auf entschiedenem Wachstumskurs. Mit freundlichen Grüßen Christian Strasser

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