FAZ übernimmt jetzt auch restliche Prestel-Anteile von Jürgen Tesch / Spekulationen, dass die FAZ Verlage weiter zum Verkauf stehen sind wohl falsch

In wenigen Minuten findet im Prestel Verlag eine Versammlung statt, bei der Verleger

Jürgen Tesch

Jürgen Tesch seine Mitarbeiter darüber informieren will, dass er seine bei ihm verbliebenen 40% am Verlag nun doch (“entsprechend einer schon 1998 getroffenen Vereinbarung”) an die FAZ-Gruppe verkauft hat. Die FAZ hält bereits 60 Prozent der Anteile an Prestel.

Dass der Verkauf jetzt anstand wird schon gemunkelt, seit das Kartellamt der Übernahme bereits am 30. Dezember 2004 zugestimmt hatte.

Jürgen Tesch, seit 1978 geschäftsführender Gesellschafter, wird aber weiter Geschäftsführer bleiben.

Die damit verbundene Spekulation , die FAZ Verlage würden jetzt (wie im Oktober 2002 noch geplant) jetzt wohl als Paket verkauft (besser) verkauft werden können, wird von dva – Geschäftsfüher Jürgen Horbach erbost bestritten: “Das wäre wirklich sehr originell. Das nenne ich auf der Höhe der Zeit sein! ”

Horbach: “Gibt es dafür irgendeinen Hinweis, daß die FAZ-Buchverlage zum Verkauf stehen? Haben Sie die Arbeit der Verlage in den vergangenen Jahren beobachtet und konnten Sie den Eindruck gewinnen, daß diese an Geschäftstätigkeit, Präsenz und Aktivität nachgelassen hätten?”

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