Edition Temmen verzichtet ab Frühjahr auf halbjährliche Vorschau

Das Thema Vorschauen bietet halbjährlich genug Stoff für Diskussionen: in den Verlagen, in den Buchhandlungen, in der Branchenpresse. Informationsflut und die Vergeudung von Ressourcen, gleichermaßen bei der Herstellung wie beim Gebrauch, sind häufig genannte Argumente gegen die Vorschau. Die Edition Temmen reformiert nun ihr Konzept und verzichtet auf eine Frühjahrsvorschau für 2005. „In den Verlagen werden Zeit und Geld verschwendet für ein Angebot, das die Buchhändler überlastet oder die tatsächlich benötigten Informationen nicht enthält“, so Pressefrau Anja Lösch. Design käme oft vor Inhalt, was in den Buchhandlungen zu erheblichem Zeitaufwand führe.

Der Vorschauverzicht soll der erste Schritt in ein neues Informationskonzept des Verlags sein. Leitgedanke sei dabei die zielgruppengerechte und moderne Information der Buchhandlungen, basierend auf zwei Säulen: Die Geschäftspartner erhalten ab Januar 2005 ein auf sie und ihre Region zugeschnittenes Informationspaket mit Beispielen für die Kundenwerbung des Verlags. Darin finden sie die Informationen, die sie für ihr Sortiment brauchen – ohne sich durch das gesamte, regional sehr differenzierte
Programm arbeiten zu müssen, so der Verlag. Diese „Infopost“ erhalten die Buchhandlungen nicht nur zweimal im Jahr zu bestimmten Terminen, sondern nach Bedarf und Programmplanung des Verlags.

Die zweite Säule stellt die Internetseite des Verlags (http://www.edition-temmen.de) dar, auf die in den Schreiben und Publikationen hingewiesen wird. Auf dieser Seite finden sich aktuelle Informationen zum Programm, Hinweise zu Werbemitteln und die Möglichkeit, die Bücher zu bestellen.

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