E-Book-Flatrate-Studie von Skoobe: Das “Modell verändert, wie Menschen lesen – und erweitert den Markt”

Verändern sich die Lesegewohnheiten, wenn man überall und jederzeit eine digitale Bibliothek besuchen und beliebig viele der mehr als 65.000 Bücher lesen kann und wenn der Preis eines einzelnen Buches keine Rolle spielt? Liest man dann mehr? Intensiver? Wählt man dieselben Bücher aus wie in der Buchhandlung? Oder andere? Und vor allem: kauft man weiter Bücher?

Diese und viele weitere Fragen zum Lesen mit einer eBook-Flatrate hatte der Flatrate-Anbieter Skoobe [mehr…] per Umfrage gestellt. Das Ergebnis der Studie zeige: Leser, die eine eBook-Flatrate nutzen, entwickeln ihre Interessen weiter, lesen andere Literatur und verändern ihre Lesegewohnheiten. Skoobe zieht ein Fazit: “Verlage und Autoren profitieren von dem breitgefächerten Interesse der Leser und von der Markterweiterung, die e-Book-Flatrates darstellen. Schließlich lesen Kunden Bücher, die sie nicht gekauft hätten und kaufen bzw. verschenken weiterhin gedruckte und digitale Literatur.

Wer sich dafür entscheide, eine eBook-Flatrate zu nutzen, wähle Bücher anders aus: “Die Angaben zu einem Buch – also Cover, Beschreibung oder Kundenkommentare – unterscheiden sich kaum, von denen der klassischen eBook-Shops. Was fehlt, sind die Angaben zum Ladenpreis und neu ist die Sicherheit, dass durch Fehlgriffe keine Kosten entstehen. Das bestätigen 85% der Befragten. Kunden wenden andere Kriterien an, um ein Buch auszuwählen. So vertrauen Leser mehr auf ihr Bauchgefühl und wählen Literatur ganz unbeschwert aus (95%). Das führt dazu, dass Leser eher motiviert sind, neue Autoren (84%) und Genres (50%) zu entdecken. Und sogar dazu eher Bücher zu lesen, die sie sich nicht kaufen würden, so 81% der Studien-Teilnehmer. Das mache das Lesen vielfältiger, meinen die meisten Kunden (61%) und geben zudem an, sie seien experimentierfreudiger (61%) geworden seitdem sie die Flatrate nutzen.”

Dass Kunden Bücher lesen, die sie sich nicht gekauft hätten, sei bemerkenswert und liegt nicht daran, dass Leser bei Skoobe nicht die Bücher finden, die sie suchen. Kunden bewerten den Umfang (75%) und die Qualität (80%) des Angebots mit sehr gut oder gut. Die größte Überraschung sei jedoch, dass Leser 75% der Bücher, die sie bei Skoobe auswählen, nicht gekauft hätten. Dazu kommt, dass sich die meisten Kunden weniger am Erfolg und Bestsellerstatus eines Buches orientieren (57%) im Vergleich zu dem Lesen vor Skoobe und Bücher anschließend auch weiterempfehlen (85%). Skoobe – Geschäftsführerin Constance Landsberg : “Das sind gute Nachrichten für Autoren und Verlage” die eBook-Flatrate biete damit enormes Potential, um Bücher abseits der aktuellen Bestsellerlisten und der Neuerscheinungen zu promoten. Neue Genres, die Leser entdecken, sind Romane und Erotik (je 23%) sowie Ratgeber (22%) und Sachbücher (19%).

Das Risiko, dass ein Leser ein Buch nicht beendet, weil es ihm nicht gefällt, sei Realität – ähnlich wie es auch beim Lesen von gekauften Büchern der Fall ist. 40% der Leser erklären, Bücher nicht häufiger beiseite zu legen als zuvor, 30% beenden Bücher häufiger frühzeitig, weitere 30% der Leser sind unentschlossen.

Auch wenn Skoobe-Nutzer grundsätzlich schon echtes Interesse an Literatur mit sich bringen, verändert das Lesen mit der Flatrate dennoch ihre Gewohnheiten. Die meisten Kunden (64%) lesen mit Skoobe nicht nur mehr Bücher und verbringen dadurch auch circa 23% mehr Zeit mit Lesen als zuvor. Viele meinen sogar, dass für sie Lesen insgesamt wichtiger geworden ist (43%). Ein Viertel aller Befragten ist davon überzeugt, durch das Lesen mit der Flatrate ihre Freizeit sinnvoller zu gestalten. Viele Kunden (44%) beobachten, dass sich ihre Mediennutzung verändert habe. Sie sehen weniger fern (40%) und nutzen weniger Computer- und Videospiele (20%).

Auch wenn eine eBook-Flatrate unbegrenzten Zugriff auf Inhalte bietet, kaufen und lesen Kunden weiterhin gedruckte Bücher. Interessant ist, dass Leser Lesestoff, den sie bei Skoobe entdecken, anschließend auch als gedrucktes Buch (25%) beziehungsweise als eBook (15%) gekauften haben. Kunden (40%) lesen sogar dasselbe Buch parallel: Sie beginnen ein Buch beispielsweise digital und lesen es anschließend in der Printversion weiter – oder umgekehrt. Mehr als ein Drittel der Leser (34%) sagen, dass sie Bücher, die sie bei Skoobe gelesen und entdeckt haben, anschließend schon einmal als gedrucktes Buch verschenkt haben.

Wirkt sich das intensive digitale Lesen auch auf die Einstellung zum gedruckten Buch oder zum Besitz von Literatur aus? Die meisten Leser (65%) möchten bestimmte Bücher lieber physisch besitzen als digital zu leihen. Allerdings sind es nicht unbedingt Neuerscheinungen oder die gängigen Bestseller, wie man vermuten könnte. Weiterhin einen festen Platz auf dem Bücherregal haben echte Lieblingsbücher sowie Kochbücher und Reiseführer. Sachbücher und Ratgeber zählen kaum zu den Büchern, die Leser als gedrucktes Buch besitzen möchten.

Skoobe ist nach eignen Angaben “die Eintrittskarte in die digitale Welt der Bücher. Wer Skoobe nutzt, kann unbegrenzt lesen – zu einem monatlichen Festpreis. Überall, zu jeder Zeit und so viel man möchte”. Die Basis bildet eine Flatrate. Schon ab 9,99 Euro im Monat begeben sich Leser auf eine literarische Entdeckungsreise. Mehr als 65.000 Bücher von mehr als 1.200 Verlagen bieten derzeit dafür die Grundlage. Kunden können eBooks über die Skoobe-Apps auf vielen Endgeräten nutzen, auf Android Smartphones und Tablets, iPhone und iPad sowie auf Kindle Fire Tablets. Mit Skoobe lässt sich Lesefreude so einfach und unb

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