Dührkohp & Radicke verkauft Verlagsgeschäft an Edition Ruprecht

Zum 1. Juli übernimmt die Edition Ruprecht, Inhaberin ist die Göttinger

Reinhilde Ruprecht

Wissenschaftsverlegerin Dr. Reinhilde Ruprecht, das überwiegend geisteswissenschaftliche Verlagsprogramm des vor acht Jahren in Göttingen gegründeten wissenschaftlichen Verlags Dührkohp & Radicke.

„Der Zukunft immer einen Schritt voraus“ – unter diesem Motto wurde von Anfang an auf digitale Produktion gesetzt; damals sehr ungewöhnlich für einen überwiegend geisteswissenschaftlichen Verlag. Im Laufe der Jahre entstanden hier über 300 Buchprojekte, die einzeln oder in einer der gut 30 Buchreihen publiziert wurden und nach Kundenwunsch als gedrucktes Buch oder als CD erhältlich, ebenso die drei Fachzeitschriften. Die „Göttinger Forschungen zur Altertumswissenschaft“ und „Concilium Medi Aevii“ waren die ersten geisteswissenschaftlichen Open Access-Zeitschriften im deutschsprachigen Raum. Inzwischen ist parallel eine Printausgabe im Abonnement erhältlich.

Frank Dührkohp, Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter, hat in den letzten Jahren die Geschäftsfelder der Firma ausgeweitet, z.B. um Dienstleistungen im Bereich der Digitalisierung von Museums-Exponaten sowie der Entwicklung von eLearning-Applikationen und möchte sich daher verstärkt auf diese Geschäftsfelder konzentrieren. Er übergibt zum 1. Juli die Verlagsgeschäfte von Dührkohp & Radicke an Dr. Reinhilde Ruprecht, die bereits bei Gründung von Edition Ruprecht im Sommer 2005 angekündigt hatte, [mehr…] durch geeignete Zukäufe aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich das eigene Programm arrondieren zu wollen.

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