DREI FRAGEN AN: Michael Forcher, Haymon Verlag

Michael Forcher

Welche Konsequenzen ergeben Zusammenschluss des Haymon Verlages mit dem Studienverlag im Bereich Programm und Personal? [mehr…]
Synergieeffekte, die helfen Geld zu sparen und die Sicherung respektive Verbesserung der Position am Markt. Auch sonst ergeben sich für Studienverlag und Haymon eine Reihe von Chancen – nicht zuletzt am österreichischen Markt -, die man gemeinsam besser oder überhaupt nur so nützen kann.

Welche Chancen denn zum Beispiel?
Im Westen Österreichs entsteht eine kleine, aber leistungsstarke und vielseitige Verlagsgruppe, da zu dem auf Wissenschaft spezialisierten Studienverlag der regionale Sachbuchverlag Löwenzahn mit überaus starken Titeln und der ambitionierte Literatur- und Kunstverlag Skarabäus gehören. Dass die Gruppe verantwortlich für 16 Zeitschriften zeichnet, ist auch bemerkenswert.

Aber die Fusion geriert doch sicher Veränderungen?
Sicher bringt die neue Partnerschaft auch Veränderungen und Umstrukturierungen in den jeweiligen Teams mit sich, weil ja Synergieeffekte genützt werden sollen. So werden Buchhaltung, Lager- und Lagerverwaltung und andere rein technische Bereiche zusammengelegt, wie auch der gesamte EDV-Bereich erneuert und vereinheitlicht wird. Innerhalb des Haymon-Teams werden sowohl Lektorat wie das Management personell verstärkt, ich persönlich werde dadurch entlastet und für wesentliche Aufgaben freigemacht, daß jetzt Markus Hatzer, der Verleger des Studienverlags, bei Haymon die kaufmännische Geschäftsführung innehat. Er wird auch die Vertriebsleitung in seine direkte Verantwortung übernehmen. In allen Belangen gilt der Grundsatz, dass das hohe Niveau und die Leistungsfähigkeit des Verlags gehalten oder wenn möglich noch verbessert
werden soll. Ich zweifle keinen Moment daran, daß das auch zutreffen wird.

Die Fragen stellte Urs Heinz Aerni. Ob es Kündigungen geben wird, wollte Michael Forcher nicht sagen.

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