Der höchst vorbestrafte Verleger im Interview: Klaus Wagenbach gibt Einblick im Standard

Der Lektor, der vor 42 Jahren
zum Verleger wurde:
Klaus Wagenbach

„Autoren leben ja länger als fünf Jahre. Die leben zehn, die leben manchmal auch siebzig Jahre. Darauf muss ein Verlag sich einrichten.“ In einem Interview mit dem Standard sagt Klaus Wagenbach, warum er gegen die Wegwerfmentaltität der Verlagskonzerne ist. Und gibt einen Einblick in seine Verlagswerkstatt. Alle Bücher werden vom Kollektiv in Originalsprache gelesen, bevor sie in Übersetzung erscheinen.

Der ehemalige Fischer-Lektor erinnert sich zurück: „Ich bin ja wahrscheinlich der höchst vorbestrafte Verleger. Alle Prozesse ordnungsgemäß verloren. Politische Prozesse konnte man damals nicht gewinnen“, sagt er.

Seit dem letzten Wochenende zeigt eine Ausstellung in den Wiener Büchereien wie die Macher der Bücher mit dem roten Leinen ihr Handwerk verstehen.

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