Christiane zu Salm zur zukünftigen Ausrichtung des Nicolai Verlages

Christiane zu Salm

Christiane zu Salm, die im Februar den Berliner Nicolai Verlag übernommen hatte [mehr…], plant mit dem Verlag in den kommenden Jahren „zu dessen inhaltlichen Wurzeln zurückzukehren“.

Die Rückbesinnung und gleichzeitige Neuausrichtung des Verlagsprogramms hätten eine Umstrukturierung der bisherigen Aufgabenbereiche sowie personelle Veränderungen und damit einhergehend eine Neuaufstellung des Verlagsteams verlangt, heißt es in einer Pressemitteilung des Verlags.

Als Nicolaische Verlagsbuchhandlung 1713 in Berlin gegründet, habe der Nicolai Verlag in der Epoche der Berliner Aufklärung unter der Führung des Literaturkritikers und Philosophen Friedrich Nicolai große geistesgeschichtliche Bedeutung. Zu den Autoren, die in jener Zeit im Nicolai Verlag veröffentlichten, zählen Lessing, Mendelssohn und Winckelmann.

Es sei das Ziel der Verlegerin, die Themen der Aufklärung für das 21. Jahrhundert zu definieren, zentrale Fragen der Gegenwart aufzugreifen und in einem populärwissenschaftlichen Kontext zu publizieren.

Diese Schwerpunkte will Christiane zu Salm in der künftigen programmatischen Ausrichtung des Verlages setzen. Geplant ist zudem, ausgewählte Publikationen um eigens veranstaltete Kongresse und Tagungen zu ergänzen und damit deren Themen in einem erweiterten Rahmen zu erörtern.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass etlichen Mitarbeitern bereits gekündigt wurde [mehr…].

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