Blackwell Verlag und Parey Buchverlag mit neuem Corporate Design

Die Berliner Verlagsgruppe Blackwell erhält ein neues Corporate Design, das erstmals die Marken Blackwell und Parey verbindet.

Den Anstoß hierfür gaben die in Oxford und Kopenhagen ansässigen Verlage Blackwell Science, Blackwell Publishers und Munksgaard, die im Oktober des vergangenen Jahres zu Blackwell
Publishing
fusionierten. Dem international agierenden Verlagshaus gehört auch der Berliner Blackwell Wissenschafts-Verlag mit seinem Imprint Parey Buchverlag an.

Blackwell Publishing veröffentlicht weltweit etwa 660 Zeitschriften und kooperiert mit mehr als 500 Fachgesellschaften. Im Jahr 2002 werden bei Blackwell über 600 Bücher erscheinen. Mit einem Umsatzvolumen von ca. € 230 Mio. ist Blackwell der größte im Privatbesitz befindliche wissen-schaftliche Verlag.

Der Blackwell Wissenschafts-Verlag, der sich am 1. März 2002 in Blackwell Verlag umbenennt, ging 1989 aus dem Erwerb des Ueberreuter Wissenschafts-Verlages durch Blackwell Science her-vor. Im Jahr 1994 vergrößerte sich der Verlag um das wissenschaftliche Programm des Verlages Paul Parey und deckt dadurch ein breites inhaltliches Spektrum in den Bereichen Humanmedizin, Tiermedizin, Zoologie, Biologie, Botanik, Ökologie, Land- und Forstwirtschaft, Garten- und Land-schaftsbau und Wasserwirtschaft ab. 1996 erfolgte die Übernahme des Parey-Sachbuchprogrammes, zu dem die bekannten Pareys Naturführer gehören. Zusätzlich zu den ca. 50 Büchern, die jährlich unter den Marken Blackwell und Parey erscheinen, verfügt der Blackwell Verlag über vierzig deutsch- und englischsprachige Zeitschriften. Hier erfolgte unter der Geschäftsführung von Dr. Anne Lütcke, die den Verlag seit 1999 leitet, insofern eine strategische Neuausrichtung, als das Zeitschriftensegment kontinuierlich ausgebaut wird und mittlerweile einen Umsatzanteil von 65 % erreicht hat.

Ziel der Einführung des neuen Corporate Designs ist es laut Dr. Lütcke, den Blackwell Verlag in einen klaren Kontext zur international agierenden Blackwell-Gruppe zu stellen und dabei gleichzei-tig die Identität eines nationalen Verlagshauses zu bewahren. So werden die Auftritte der beiden Marken Blackwell und Parey harmonisiert, ohne die Individualität der Untermarke Parey zu gefähr-den. Von der Annäherung an die weltweit agierende Muttergesellschaft verspricht man sich eine weitere Stärkung des Zeitschriftenprogramms, insbesondere in der Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Fachgesellschaften, da hier Blackwell weltweit eine einzigartige Kompetenz aufweisen kann.

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