Axel Springer mit größerem Verlust als erwartet

Laut Manager Magazin wird der Axel Springer Konzern für das Jahr 2001 einen Verlust von 198 Millionen Euro melden. Im Februar war noch von einem Minus in Höhe von 191 Millionen Euro die Rede gewesen. Es ist der erste Verlust in der mehr als 50-jährigen Verlagsgeschichte. Im Jahr 2000 hatte der Konzern noch einen Gewinn von 98 Millionen Euro erzielt.

Gleichzeitig ging der Umsatz im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent auf 2,864 Milliarden Euro zurück.

Mit einem bereits im vergangenen Jahr eingeleiteten Sparprogramm will der Verlag wieder auf Kurs kommen. Damals kündigte er an, bis Ende 2003 rund zehn Prozent der 14.000 Arbeitsplätze streichen. Mit Spannung wird deshalb auch von der Buchbranche die kommende Bilanzpressekonferenz erwartet: Werden vom rigiden Sparkurs auch die zum Konzern gehörenden Buchverlage, die Verlagsgruppe Heyne Ullstein List betroffen sein? Wird man an der von Christian Strasser geleiteten Gruppe festhalten oder versuchen, sich von den Verlagen wieder zu trennen?

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