Rund 12.000 Besucher bei „Frankfurt liest ein Buch“

Foto von Anne Frank in der Ausstellung
„Eine Wohnung für Franks“ im Universitätsarchiv
der Goethe-Universität

Am gestrigen Sonntag endete das zweiwöchige Lesefest, bei dem Grüße und Küsse an alle von Mirjam Pressler und Gerti Elias im Mittelpunkt stand [mehr…].

Fast 100 Veranstaltungen – Lesungen, literarische Spaziergänge, Bildvorträge, Theatervorführungen, Filme und bei der sechsten Auflage von Frankfurt liest ein Buch drei Ausstellungen – fanden an mehr als 60 Orten statt.

So gab es die Ausstellung Eine Wohnung für Franks an einem neu hinzugekommenen Ort, dem Universitätsarchiv der Goethe-Uni in der Dantestraße. Die Schau ist in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek entstanden.
Wegmarken der Familie Frank lautete der Titel der Exposition, die vom Bereich Neuere Philologien und dem Universitätsarchiv erarbeitet wurde und im Ausstellungsraum Fenster zur Stadt des Restaurants Margarete in der Brauchbachstraße zu sehen war.
Eine dritte Ausstellung Annes Frankfurt zeigte das Haus am Dom. Auf fünf Ebenen konnten sich die Besucher nicht nur in das Frankfurt zur Zeit von Anne Frank mithilfe von Text, Bild und Ton versetzen, sondern auch Schülerarbeiten aus einem entsprechenden Wettbewerb bewundern.

Besonders bewegte die Anwesenheit von Gerti Elias, die nach dem Tod ihres Mannes Buddy Elias (16. März 2015) kurzfristig nach Frankfurt kam, um das von ihm vorbereitete Lesefest mit zu gestalten. Gemeinsam mit Autorin Mirjam Pressler erzählte sie die Geschichte der Familie Frank, die mit dieser großen Stadtlesung wieder nach Frankfurt zurückgekehrt ist.

In diesem Jahr nahmen 13 Schulen an Frankfurt liest ein Buch teil – so viel wie noch nie. Zahlreiche Buchhandlungen organisierten Veranstaltungen zum Thema, das Bürgerinstitut Lesefreuden bot eine vierteilige Lesereihe und einen Rundgang an.

Insgesamt sorgten etwa 70 Kooperationspartner mit dafür, dass dieses Lesefest auch im sechsten Jahr ein Erfolg wurde.

JF

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