Neujahrs- und Einweihungsempfang gestern bei Herder in München

„Wir bleiben Papst“, kündigte Verleger Manuel Herder beim Neujahrs- und zugleich Einweihungs-Empfang seiner Münchner Niederlassung gestern Abend an. Weit über 100 Gäste aus der Münchner Verlags-, Medien-, Buchhandels- und Autorenszene fanden sich in den blitzmodernen Räumen im Bürokomplex in der Ganghoferstraße ein. Manuel Herder verwies darauf, dass Herder weltweit der erste Verlag war, der fünf Wochen nach dem Amtsantritt des neuen Kirchenoberhaupts dessen jüngstes Werk übersetzt herausgebracht hatte. Papst Franziskus’ Werk bei Herder umfasst inzwischen 12 Bücher.

Sich schnell und substanziell zu Wort melden bei wichtigen Themen der Gesellschaft – das beherrscht auch das neue Münchner Team unter der Leitung von Tobias Winstel. An diesem Freitag, dem 16. Januar, hielt Manuel Herder das fertige Buch in den Händen: Merci, Udo. Nur 24 Tage nach dem überraschenden Tod von Udo Jürgens mitten in seiner Tournee am 21. Dezember eine solide Biographie vorzulegen, dürfte ein Rekord sein. Aber hier geht es weniger um verlegerischen Hochleistungssport als um Antennen und Kontakte. Als der Journalist und Jürgens-Kenner Paul Sahner am 22. Dezember einen Anruf von Manuel Herder bekam, freute sich der Autor über die persönliche Zuwendung.

So weit, so gut. Dann aber kam die Anfrage: Können Sie bitte …? Termin: 4. Januar. Paul Sahner blies seine Weihnachtsruhe ab, und er konnte. Und das Herder-Team konnte. Wichtiger Aspekt dabei übrigens: Das Buch beschreibt auch, inwiefern Udo Jürgens weit mehr als ein erfolgreicher Schlagermann war; einer seiner guten Freunde war Frank Schirrmacher. Auf jeden Fall zeigt sich hier die Leistungsfähigkeit von Herders neuem Team in München.

Drei neue Niederlassungen hat Herder im Jahr 2014 eröffnet: eine Bücherstube in der Vatikanstadt (ewige Werte), den Sitz der Herder Korrespondenz (klassische Werte) wie der Herder App Publishing (zukünftige Werte) [mehr…] in Berlin – und in München will man mit dem Sachbuch sowie mit dem Kinder- und Jugendbuch näher am Puls der Zeit sein. Wenn das kein guter Auftakt war …

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