Literaturhaus Frankfurt: Kolleg Schöne Aussicht

Lisa Schumacher, Hauke Hückstädt

Mit einer neuen, bundesweit einmaligen Reihe startet das Literaturhaus Frankfurt am Main ins neue Jahr: Das Kolleg Schöne Aussicht bietet Lehrerinnen und Lehrern eine neue Plattform, soll ihr Leben und Wirken bereichern.

Mit finanzieller Hilfe der Dr. Marschner Stiftung, die für dieses Projekt 100.000 Euro über einen Zeitraum von zwei Jahren bereitstellt, konnte eine neue Stelle im Literaturhaus eingerichtet werden, die seit September 2011 von Lisa Schumacher ausgefüllt wird.

„Wir wollen uns mit den Lehrkräften aus Frankfurt, Offenbach und der Region auf Augenhöhe unterhalten, mit ihnen darüber sprechen, was sie sich von uns wünschen im Kolleg. Es ist eine Art Labor, auf keinen Fall eine Lehrerfortbildung im üblichen Sinn“, erläutert der Leiter des Literaturhauses Hauke Hückstädt.

„Das Literaturhaus hat viele Möglichkeiten und Kontakte. Wir können zu den Kollegs Gäste einladen, auch Autoren oder Lektoren an die Schule vermitteln und wünschen uns natürlich, dass die Teilnehmer diese Chancen nutzen“, ergänzt Lisa Schumacher.

Am Donnerstag, 2. Februar, findet im Salon Schöne Aussicht, mit modernen und flexiblen Möbeln von Wilkhahn neu und sehr einladend ausgestattet, das erste Kolleg statt, dem künftig monatlich an jedem ersten Donnerstag weitere folgen sollen. Eintritt wird nicht erhoben.

Teilnehmen können alle Lehrkräfte, gleich welcher Fachrichtung und Schulform. Das Kolleg soll nicht nur eine Plattform für Erfahrungsaustausch sein, es wird auch Wissensreisen, Wunschlesungen, Exklusivbegegnungen, Fortbildungsexperimente und Ideenateliers anbieten.

„Wir sehen das Kolleg als Investition in die Zukunft. Die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer wird oft nicht in dem Maße anerkannt, wie das wünschenswert wäre“, bemerkt Hauke Hückstädt. Mit dem Kolleg möchte das Literaturhaus die Lehrkräfte bestärken, ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen, ihnen Raum zum Meinungsaustausch und für die Entwicklung ihrer Ideen bieten. Denn schließlich wirkt sich das auch auf die Kinder und Jugendlichen aus.

JF

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