Leseköpfe-Idee setzt sich durch: Beispiel Thalia Greven in Krefeld / 450 Teilnehmer bei NRW-Party in Köln

Thalia Greven in Krefeld und deren gestrige Leseköpfe Party zum Welttag des Buches (Foto) ist Indiz dafür, dass die zunächst belächelte Leseköpfe – Idee bundesweit trotz anfänglicher Scheu immer mehr Anhänger findet (und nicht nur, weil sie eine gute Möglicheit ist, quasi spielerisch mit örtlichen Multiplikatoren ins Gespräch zu kommen):

Doch die Vorbereitung für die gestrige Krefelder Party war alles andere als einfach, wie Birgitt Schweren-Wolters erzählt: Sie hat wochenlang neben dem Tagesgeschäft Überzeugungsarbeit vor Ort betreiben müssen, denn „bei jedem fängt man wieder von vorne an, zu erklären, worum es geht. Den auch in der örtlichen Presse war offensichtlich noch nichts über die Leseköpfe-Idee bekannt. So musste mühsam und zeitaufwendig jedem Teilnehmer und den Gästen, die man einladen möchte, der Begriff „Leseförderung“ erläutert werden.“

Sie jedenfalls hat sich – wie viele im Lande – nicht entmutigen lassen und gestern eine tolle Party gefeiert: „ca. 80 Gäste, gute Beiträge von den Promis, die Gäste neugierig und interessiert, es ist prima gelaufen, würden wir wieder machen!Die regionale Presse, WZ und RP haben spät, aber ausgiebig informiert und sind auch heute abend erschienen, es wird also ein Bericht erscheinen.“

Auch die Kölner NRW-Auftaktparty [mehr…] ist (auch wenn letztlich nicht alle angemeldeten Gäste gekommen sind) „prima gelaufen“, wie heute früh Gabriele Schink mailt: „Die letzten gingen um 0.10 Uhr, rund 450 Buchhändler, Presseleute und Partner aus Politik und branchennaher Szene tummelten sich vergnügt. Das Programm wurde von der WDR-Moderatorin Angela Maass sehr einfühlsam und persönlich präsentiert, die Diskussionsrunde mit Prominenten verlief vergnüglich und leicht, der Bezug zu Büchern und deren Inhalt war dennoch nicht im Trubel untergegangen. Dafür sorgte dann auch Ulla Lenze, die kurz aber eindrucksvoll las. Auch die Musik war ein Volltreffer, die tatsächlich rund 50 Buchhändler zu ständigem Tanz animierte, für die Freunde des ruhigen Gesprächs fanden sich Plätze in den Nebenräumen und im Literaturhaus. Dort wurden auch Bücher künstlerisch verpackt – etwas zum Mitnehmen gab es also nicht nur in Form der Erinnerung. Mit Sicherheit werden wir unabhängig von Motto und Ausgestaltung des Welttags 2005 diese Vorabendparty wiederholen, aller Voraussicht nach in Münster.“

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