Jüdische Kulturwochen in Frankfurt am Main

Hof der Westendsynagoge Frankfurt

Morgen beginnen die Jüdischen Kulturwochen in der Mainmetropole, die in diesem Jahr unter dem Motto Volk des Buches stehen.

Elf Veranstaltungen, organisiert von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt in Kooperation mit dem Kulturamt, der Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen, dem Literaturhaus, dem Jüdischen Museum und hr2 kultur sind geplant, darunter wird es einen Vortrag über jüdische Literatur geben, ein weiterer beschäftigt sich mit der Pessach-Haggadah, dem populärsten jüdischen Buch.

In einer musikalischen Lesung trägt der Schauspieler Dieter Bellmann Texte von Ephraim Kishon vor, die Schauspielerin Astrid Jacob wird einen Abend mit Texten von Mascha Kaléko gestalten.

Esther Schapira moderiert einen Abend mit der Autorin Ulrike Kolb und einen weiteren mit der Schriftstellerin Barbara Honigmann.

David Grossman wird im Ignaz Bubis-Gemeindezentrum zu Gast sein, Auszüge aus seinem Roman Eine Frau flieht vor einer Nachricht, in diesem Jahr im Hanser Verlag erschienen, wird die Schauspielerin Claudia Rieschel zu Gehör bringen.

Die Jüdischen Kulturwochen, bisher im zweijährigen Turnus veranstaltet, werden nun jährlich stattfinden, sie enden in diesem Jahr am 15. November.

Details sind über www.juedischekulturwochen2009-frankfurt.de abrufbar.

JF

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