… von Diogenes für 100 Millionen verkaufte Coelho-Bücher

Nun sind wir es ja seit der sog. Internationalen Finanzkrise gewöhnt, Zahlen mit unglaublich vielen Nullen um die Ohren geschlagen zu bekommen (und was da Banker verzockt haben, zahlen wir: also Sie und ich, irgendwie): Aber die Zahl 100 Millionen verkaufter Bücher beeindruckt trotzdem.

Ganz einfach: Da steht eine Leistung dahinter. Und im Gegensatz zu einer Million verzockter Euro kann man sich einen Bücherberg von einer Million Exemplare schon eher vorstellen. Naja, nicht wirklich, und es ist auch egal, weil Paolo Coelho sich nicht mit einer schnöden Million zufriedengegeben hat, sondern einfach mal das Hundertfache verkaufte.

Sein deutschsprachiger Verlag Diogenes feierte mit allen internationalen Verlagen diese unglaubliche Summe von 100 Millionen verkauften Büchern im Szene-Club King Kamehameha jetzt zur Buchmesse, und der Bestsellerautor stand am Eingang und begrüßte jeden Gast mit Handschlag. Nett und unpretentiös.

Südamerikanische Musik gab es, Getränke, gute Laune und eine Urkunde fürs Guinness-Buch der Rekorde: Hundert Millionen sind vielleicht für Banker Peanuts, in der Buchbranche bedeuten sie richtig was. Und für den Autor erst recht.

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