Spiele auf Platz 1 im klassischen Spielwarensortiment / Marktanteil wächst

Die Fachgruppe Spiel, in der die meisten deutschen Spiele-Verlage organisiert sind, zieht im Vorfeld der Internationalen Spielwarenmesse 2006 in Nürnberg (2.2 – 7.2.) eine positive Bilanz des Umsatzgeschehens 2005: Mit einem Marktanteil von rund 17 Prozent erwiesen sich Spiele, Sammelkarten und Puzzles auch 2005 als stärkstes Segment im Bereich des klassischen Spielzeugs. Spiele allein (ohne Puzzles und Sammelkarten) verzeichneten ein Umsatzplus von 2,2 Prozent, wobei einzelne Verlage auch Steigerungen im zweistelligen Prozentbereich bilanzieren konnten.

Außergewöhnlich hohe Umsatzzuwächse waren häufig denjenigen Produkten zu verdanken, die mit verkaufsfördernden Lizenz- und Trendthemen einhergingen oder die von den starken Impulsen renommierter Auszeichnungen profitierten. So lieferten sich beispielsweise das „Spiel des Jahres 2005″ (Niagara) und das „Kinderspiel des Jahres 2005″ (Das kleine Gespenst) ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei den verkauften Stückzahlen und waren noch erfolgreicher als der Jahrgang 2004.

Ernst Pohle, Vorsitzender der Fachgruppe Spiel, äußerte sich sehr zufrieden mit den aktuellen Marktdaten: „Wir können mit Stolz auf die stabile Entwicklung des Spielemarktes in den letzten zehn Jahren zurückblicken. Unser Marktanteil am klassischen Spielzeug wuchs in dieser Zeit um 3 Prozentpunkte, von 14 auf 17 Prozent, an, und es zeigte sich, dass „Spiele und Puzzles“ in einem seit 1995 leicht geschrumpften Spielwaren-Gesamtmarkt eine zuverlässige Größe sind.“

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