Protestaktion gegen Streichung des Messemontags

In einem Offenen Brief an Lorenzo Rudolf, Ausstellungs- und Messe GmbH, protestieren 13 Hamburger Verlage gegen die Streichung des Messemontags: „Unter Beibehaltung der bisherigen Standpreise entspricht diese Kürzung einer Preiserhöhung um mehr als 15 %. Die beiden Publikumstage Samstag und Sonntag sind für eine Präsentation der Programme unverzichtbar. Schließung und Abbau der Messe am Sonntag ab 16.00h wird logistisch nicht zu bewerkstelligen sein. Die Einfahrt Rebstock ist aus Sicherheitsgründen kaum für den einfahrenden PKWverkehr um 16.00h aufzumachen, da sich gleichzeitig auf dem Messegelände noch Publikum aufhält. An der zentralen Einfahrt am Rebstock ist der Stau 10-15km lang – was heißt, dass ein Abtransport des Messegutes per PKW vor 20/21Uhr nicht möglich sein wird. Weiterhin dürfen LKWs am Sonntag erst ab 22.00h fahren, somit kann der Abtransport größerer Messestände erst ab diesem Zeitpunkt beginnen. Da der Abtransport an einem Sonntag erfolgen wird, ist der Sonntagszuschlag der Speditionen von 100% fällig. Zum guten Schluss: >Wer hat das ausgebrütet?< (Zitat BuchMarkt 18.10.). Unseren Wünschen entspricht eine solche Änderung nicht, niemand, mit dem wir gesprochen haben, ist mit einer solchen Änderung einverstanden. Wir erwarten daher, dass Sie von dem geplanten Wegfall des Montags als Messetags Abstand nehmen." Die unterzeichnenden Hamburger Verlage: Arche, Argument, Europa, Europäische Verlagsanstalt, Hamburger Edition HIS, Junius, Konkret Literatur, NP und P, Rogner & Bernhard, Rotbuch, Die Hanse, Dölling & Gallitz, VSA

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