Die Linzer Buchmesse LITERA braucht kein Geld / Kampagne gegen Sachbearbeiterin gestartet

Neues in Sachen Litera; die „OÖ Nachrichten“ berichten: Messemacher Berthold Greif startet eine Kampagne gegen eine „Sachbearbeiterin“. Er schreibt laut „OÖ Nachrichten“: „Es wäre nur recht und billig, wenn sich der berechtigte Protest der Autoren [mehr…] gegen die eigentlichen Verursacher richtete, nämlich die Fördergeber, und diese an ihre eigentliche Aufgabe zu erinnern, Literaturveranstaltungen zu fördern und Autorenhonorare bereitzustellen und nicht Interessenskonflikte auf dem Rücken der Autoren und Literaturschaffenden auszutragen.“

Jeder, der der LITERA 08 halbwegs wohlwollend gegenüberstehe, so die Zeitung, könne nachprüfen, dass Greif von Beginn an erklärt hat, dass die Messe ohne Fördermittel auskommen werde. Und schreibt weiter: „Auf der Homepage und auf dem Werbe-Folder der Messe ist bis dato von Überschuss die Rede. Beim Land Oberösterreich hat Greif auch keinen Förderantrag für die Durchführung der Messe gestellt.“

Bei der letzten Pressekonferenz [mehr…] hat Greif darauf verwiesen, dass die Messe bei einer Besucherzahl von 6000 ausgeglichen budgetieren kann. „Tatsache ist auch, dass von Beginn an der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, die Wirtschaftskammer, die Interessenvertretung der Autorinnen und Autoren und die Grazer Autorenversammlung dem Projekt Litera mit höchster Skepsis begegnet sind und ihre Teilnahme an der Messe ausgeschlossen haben“, kommentiert das Blatt und schreibt weiter zur Greif-Kampagne gegen eine Sachbearbeiterin: „Nun eine einzige Person als Feindbild zu verleumden, übersteigt krass das Maß des halbwegs Noch-Erträglichen. Es ist einigermaßen überzogen und geradezu lächerlich, nun eine ‚Sachbearbeiterin’, die pflichtgemäß selbstverständlich einen Förderantrag für ein literarisches Anliegen zu prüfen hat, für eine Meinungsbildung verantwortlich zu machen.“

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